CVE-2019-1144 in Windows
Zusammenfassung
von VulDB • 17.06.2026
Eine Remote-Code-Ausführung-Schwachstelle besteht, wenn die Windows-Schriftbibliothek speziell angefertigte eingebettete Schriftarten nicht ordnungsgemäß verarbeitet. Ein Angreifer, der diese Schwachstelle erfolgreich ausnutzt, könnte die Kontrolle über das betroffene System übernehmen. Der Angreifer könnte anschließend Programme installieren; Daten anzeigen, ändern oder löschen; oder neue Konten mit vollständigen Benutzerrechten erstellen. Benutzer, deren Kontos so konfiguriert sind, dass sie weniger Benutzerrechte auf dem System haben, könnten weniger betroffen sein als Benutzer, die mit administrativen Benutzerrechten arbeiten.
Es gibt mehrere Möglichkeiten, wie ein Angreifer die Schwachstelle ausnutzen könnte:
In einem webbasierten Angriffsszenario könnte ein Angreifer eine speziell angefertigte Website hosten, die darauf ausgelegt ist, die Schwachstelle zu nutzen, und dann Nutzer davon überzeugen, diese Website aufzurufen. Ein Angreifer hätte keine Möglichkeit, Nutzer dazu zu zwingen, den vom Angreifer kontrollierten Inhalt anzuzeigen. Stattdessen müsste der Angreifer die Nutzer dazu bringen, eine Aktion auszuführen, typischerweise indem er sie dazu bringt, einen Link in einer E-Mail oder Instant-Messaging-Nachricht anzuklicken, der die Nutzer zur Website des Angreifers führt, oder indem er sie dazu bringt, ein per E-Mail gesendetes Anhang zu öffnen.
In einem Dateifreigabe-Angriffsszenario könnte ein Angreifer eine speziell angefertigte Dokumentendatei bereitstellen, die darauf ausgelegt ist, die Schwachstelle auszunutzen, und dann Nutzer davon überzeugen, diese Dokumentdatei zu öffnen.
Das Sicherheitsupdate behebt die Schwachstelle, indem es korrigiert, wie die Windows-Schriftbibliothek eingebettete Schriftarten verarbeitet.
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