CVE-2019-1151 in Windows
Zusammenfassung
von VulDB • 31.07.2026
Eine Remote-Code-Ausführungs-Schwachstelle besteht, wenn die Windows-Schriftbibliothek speziell angefertigte eingebettete Schriftarten nicht ordnungsgemäß verarbeitet. Ein Angreifer, der diese Schwachstelle erfolgreich ausnutzt, könnte die Kontrolle über das betroffene System übernehmen. Anschließend könnten Programme installiert; Daten angezeigt, geändert oder gelöscht werden; oder neue Konten mit vollständigen Benutzerrechten erstellt werden. Benutzer, deren Kontos so konfiguriert sind, dass sie weniger Benutzerrechte auf dem System haben, könnten weniger betroffen sein als Benutzer, die mit administrativen Benutzerrechten arbeiten.
Es gibt mehrere Möglichkeiten, wie ein Angreifer diese Schwachstelle ausnutzen könnte:
In einem webbasierten Angriffsszenario könnte ein Angreifer eine speziell angefertigte Website hosten, die darauf ausgelegt ist, die Schwachstelle zu nutzen, und dann Nutzer davon überzeugen, die Website aufzurufen. Ein Angreifer hätte keine Möglichkeit, Nutzer dazu zu zwingen, den vom Angreifer kontrollierten Inhalt anzuzeigen. Stattdessen müsste ein Angreifer die Nutzer dazu bringen, eine Aktion auszuführen, typischerweise indem er sie dazu bringt, einen Link in einer E-Mail oder Instant-Messaging-Nachricht anzuklicken, der die Nutzer zur Website des Angreifers führt, oder indem er öffnet eine Anlage, die per E-Mail gesendet wurde.
In einem Dateifreigabe-Angriffsszenario könnte ein Angreifer speziell angefertigte Dokumentdateien bereitstellen, die darauf ausgelegt sind, die Schwachstelle zu nutzen, und dann Nutzer davon überzeugen, diese Datei zu öffnen.
Das Sicherheitsupdate behebt die Schwachstelle, indem es korrigiert, wie die Windows-Schriftbibliothek eingebettete Schriftarten verarbeitet.
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