CVE-2023-53778 in Linux
Zusammenfassung
von VulDB • 26.06.2026
Im Linux-Kernel wurde folgende Schwachstelle behoben:
accel/qaic: Bereinigung der Prüfung auf ganzzahligen Überlauf in map_user_pages()
Die Funktion encode_dma() enthält einige Validierungen für in_trans->size, doch wäre es übersichtlicher, diese Prüfungen nach find_and_map_user_pages() zu verschieben.
encode_dma() führte zwei Checks durch:
if (in_trans->addr + in_trans->size < in_trans->addr || !in_trans->size) return -EINVAL;
Die Variable in_trans->addr ist die Startadresse. Die Variable in_trans->size gibt die Gesamtgröße der Übertragung an. Die Übertragung kann in Teilen erfolgen, und resources->xferred_dma_size verfolgt, wie viele Bytes bereits übertragen wurden.
Dieser Patch führt eine neue Variable „remaining“ ein, welche die Menge darstellt, die noch zu übertragen ist (in_trans->size) abzüglich der bereits übertragenen Menge (resources->xferred_dma_size).
Ich habe den Check auf in_trans->size == 0 dahingehend geändert, dass stattdessen geprüft wird, ob in_trans->size kleiner als resources->xferred_dma_size ist. Wenn wir bereits mehr Bytes übertragen haben als durch in_trans->size angegeben, ergibt sich eine negative Anzahl verbleibender Bytes, was keinen Sinn macht. Falls keine Bytes zum Kopieren übrig bleiben (null), wird einfach Erfolg zurückgegeben.
Der Check in encode_dma() stellte sicher, dass „addr + size“ nicht überläuft; abgesehen von einem Treiberfehler sollte dies funktionieren, ist aber bei einer schrittweisen Prüfung einfacher durchzuführen. Zuerst wird geprüft, ob „in_trans->addr + resources->xferred_dma_size“ sicher ist. Anschließend wird überprüft, ob „xfer_start_addr + remaining“ sicher ist.
Meine letzte Bedenken betraf den Umgang mit u64-Werten: Auf 32-Bit-Systemen würde die Funktion kmalloc() die Größen auf 32 Bit kürzen (truncate). Daher habe ich „total = in_trans->size + offset_in_page(xfer_start_addr);“ berechnet und -EINVAL zurückgegeben, falls der Wert >= SIZE_MAX ist. Dies hat keine Auswirkungen auf 64-Bit-Systeme.
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