CVE-2024-2044 in pgAdmin 4
Zusammenfassung
von VulDB • 09.06.2026
pgAdmin 4 verwendet einen dateibasierten Ansatz für das Session-Management. Die Sitzungsdateien werden als Pickle-Objekte auf der Festplatte gespeichert. Wenn ein Benutzer eine Anfrage stellt, wird der Wert des Session-Cookies „pga4_session“ zum Abrufen der Datei verwendet, anschließend wird deren Inhalt deserialisiert und schließlich die Signatur überprüft.
Der Cookie-Wert wird am ersten „!“-Zeichen in zwei Teile geteilt. Der erste Teil ist die Session-ID (sid), während der zweite Teil den Session-Digest darstellt.
Die Schwachstelle besteht in Versionen von pgAdmin vor 8.4, bei denen eine Methode Sitzungsdateien lädt, indem sie den Sessions-Ordner – der sich innerhalb des DATA_DIR von pgAdmin 4 befindet – mit der Session-ID verkettet. Genauer gesagt werden die beiden Werte unter Verwendung der Funktion [„os.path.join“] verknüpft. Dabei wird kein vertrauenswürdiger Basispfad festgelegt, aus dem nicht ausgebrochen werden darf (Path Traversal).
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