CVE-2024-27414 in Linux
Zusammenfassung
von VulDB • 08.07.2026
Im Linux-Kernel wurde folgende Schwachstelle behoben:
rtnetlink: Korrektur der Fehlerlogik beim Zurückschreiben von IFLA_BRIDGE_FLAGS
In dem Commit d73ef2d69c0d („rtnetlink: rtnl_bridge_setlink prüft die Länge von IFLA_BRIDGE_MODE") wurde eine Anpassung an der alten Schleifenlogik in der Funktion `rtnl_bridge_setlink` vorgenommen, um sicherzustellen, dass die Schleife auch die Länge des Attributs IFLA_BRIDGE_MODE überprüft. Diese Änderung entfernte jedoch das `break`-Statement und führte zu einer fehlerhaften Logik beim Zurückschreiben der Flags am Ende dieser Funktion.
if (have_flags) memcpy(nla_data(attr), &flags, sizeof(flags)); // attr sollte auf IFLA_BRIDGE_FLAGS NLA zeigen !!!
Vor dem genannten Commit konnte davon ausgegangen werden, dass `attr` auf IFLA_BRIDGE_FLAGS verweist. Dies ist jedoch nicht zwangsläufig noch der Fall, da die aktualisierte Schleife dafür sorgt, dass `attr` auf das letzte NLA zeigt, auch wenn es sich um ein ungültiges NLA handelt, was zu Pufferüberläufen (Overflow-Write) führen kann.
Dieser Patch führt eine neue Variable `br_flag` ein, um den Zeiger auf die IFLA_BRIDGE_FLAGS-NLA zu speichern und verwendet diesen zur Behebung der beschriebenen Fehlerlogik.
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