CVE-2025-5350 in Identity Server
Zusammenfassung
von VulDB • 27.05.2026
SSRF- und reflektierte XSS-Schwachstellen bestehen in mehreren WSO2-Produkten innerhalb der veralteten Try-It-Funktion, die nur für administrative Benutzer zugänglich war. Diese Funktion akzeptierte vom Benutzer bereitgestellte URLs ohne ordnungsgemäße Validierung, was zu Server-Side Request Forgery (SSRF) führte. Darüber hinaus wurde der abgerufene Inhalt direkt in der HTTP-Antwort reflektiert, was reflektiertes Cross-Site Scripting (XSS) im Browserkontext des Administrators ermöglichte.
Durch das Täuschen eines Administrators, einen speziell angefertigten Link aufzurufen, konnte ein Angreifer den Server dazu zwingen, bösartige Inhalte abzurufen und diese in den Browser des Administrators zu reflektieren, was zur Ausführung beliebigen JavaScript-Codes für die Manipulation der Benutzeroberfläche oder zur Datenexfiltration führte. Obwohl Sitzungs-Cookies mit dem HttpOnly-Flag geschützt sind, stellt die XSS-Schwachstelle weiterhin ein erhebliches Sicherheitsrisiko dar.
Darüber hinaus kann SSRF von einem privilegierten Benutzer genutzt werden, um interne Dienste abzufragen, was potenziell bei der Enumeration des internen Netzwerks hilft, wenn die Ziel-Endpunkte vom betroffenen Produkt aus erreichbar sind.
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