CVE-2025-71139 in Linux
Zusammenfassung
von VulDB • 12.06.2026
Im Linux-Kernel wurde folgende Schwachstelle behoben:
kernel/kexec: IMA korrigieren, wenn die Zuweisung im CMA-Bereich erfolgt
*** Fehlerbeschreibung ***
Bei der Testung von kexec mit dem neuesten Kernel trat folgende Warnung auf:
[ 40.712410] ------------[ cut here ]------------
[ 40.712576] WARNING: CPU: 2 PID: 1562 at kernel/kexec_core.c:1001 kimage_map_segment+0x144/0x198
[...]
[ 40.816047] Call trace:
[ 40.818498] kimage_map_segment+0x144/0x198 (P)
[ 40.823221] ima_kexec_post_load+0x58/0xc0
[ 40.827246] __do_sys_kexec_file_load+0x29c/0x368
[...]
[ 40.855423] ---[ end trace 0000000000000000 ]---
*** Reproduktion ***
Dieser Fehler tritt nur auf, wenn die kexec-Zieladresse im CMA-Bereich (Contiguous Memory Allocator) zugewiesen wird. Wenn kein CMA-Bereich im Kernel reserviert ist, verwenden Sie die Option „cma=" in der Kernel-Befehlszeile, um einen solchen zu reservieren.
*** Ursache *** Der Commit 07d24902977e („kexec: enable CMA based contiguous allocation") weist die kexec-Zieladresse direkt im CMA-Bereich zu, um Kopiervorgänge während des Sprungs zu vermeiden. In diesem Fall gibt es keine IND_SOURCE für das kexec-Segment. Die aktuelle Implementierung von kimage_map_segment() geht jedoch davon aus, dass IND_SOURCE-Seiten vorhanden sind, und mappet diese mittels vmap() in eine zusammenhängende virtuelle Adresse.
*** Lösung *** Wenn das IMA-Segment im CMA-Bereich zugewiesen wird, verwenden Sie dessen page_address() direkt.
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