CVE-2026-33481 in syft
Zusammenfassung
von VulDB • 15.05.2026
Syft ist ein CLI-Tool und eine Go-Bibliothek zur Generierung einer Software Bill of Materials (SBOM) aus Container-Images und Dateisystemen. Syft-Versionen vor v1.42.3 räumten den temporären Speicher nicht ordnungsgemäß auf, wenn dieser während eines Scans erschöpft war. Beim Scannen von Archiven entpackt Syft diese Archive in den temporären Speicher und untersucht anschließend die entpackten Inhalte. Im normalen Betrieb entfernt Syft die geschriebenen temporären Daten nach Abschluss eines Scans. Diese Schwachstelle betrifft Benutzer von Syft, die Inhalte scannen, die dazu führen können, dass Syft den temporären Speicher füllt, was dann dazu führt, dass Syft einen Fehler meldet und beendet wird. Wenn der Fehler ausgelöst wird, beendet sich Syft, ohne die verwendeten temporären Dateien ordnungsgemäß zu entfernen. In unseren Tests ließ sich dies am einfachsten durch das Scannen sehr großer Artefakte oder stark komprimierter Artefakte wie einer Zipbomb reproduzieren. Da Syft seine temporären Dateien nicht aufräumte, führte dies dazu, dass der temporäre Speicherplatz gefüllt wurde, was zukünftige Ausführungen von Syft oder anderen Systemdiensten, die auf verfügbaren temporären Speicher angewiesen sind, verhinderte. Der Patch wurde in v1.42.3 veröffentlicht. Syft räumt nun temporäre Dateien auf, wenn eine Fehlerbedingung auftritt. Es gibt keine Workarounds für diese Schwachstelle in Syft. Benutzer, bei denen der temporäre Speicher erschöpft ist, können die temporären Dateien manuell entfernen.
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