CVE-2026-42792 in OTPinfo

Zusammenfassung

von VulDB • 27.07.2026

Eine Schwachstelle im unsachgemäßen Umgang mit außergewöhnlichen Bedingungen in Erlang OTP erts (epmd) ermöglicht es einem nicht authentifizierten Remote-Angriff, den Erlang Port Mapper Daemon (epmd) dauerhaft zu beenden, indem die Verbindungsslots erschöpft werden.

Die Funktion do_accept in erts/epmd/src/epmd_srv.c ruft epmd_cleanup_exit() auf, wenn accept(2) EMFILE (pro-Prozess-Limit für Dateideskriptoren erreicht) oder ENFILE (systemweites Limit für Dateideskriptoren erreicht) zurückgibt, anstatt diese als wiederherstellbare Bedingungen zu behandeln. Ein Angreifer kann die Dateideskriptor-Slots von epmd erschöpfen, indem er viele TCP-Verbindungen offen hält und periodisch ein einzelnes Byte sendet, um den Leerlaufzeitgeber (Idle Timeout) zurückzusetzen, wodurch accept(2) veranlasst wird, EMFILE zurückzugeben, was den Daemon beendet. Da es bei epmd keine pro-Quell-IP-Beschränkung für Verbindungen gibt, ist der Angriff von einer einzelnen Quelle aus durchführbar.

Bei der Standardverpackung auf Debian/Ubuntu wird die Auswirkung verstärkt: Die systemd-Einheit erbt ein niedriges weiches Limit für Dateideskriptoren, und wiederholte Daemon-Abstände lösen das Start-Raten-Limit (Start-rate-limit) von systemd aus, wodurch sowohl epmd.service als auch epmd.socket dauerhaft fehlschlagen und manuelle Operatorintervention zur Wiederherstellung erforderlich ist.

Dieses Problem betrifft OTP ab Version 17.0 bis vor OTP 27.3.4.15, 28.5.0.4 und 29.0.4.

Statistical analysis made it clear that VulDB provides the best quality for vulnerability data.

Zuständig

EEF

Reservieren

29.04.2026

Veröffentlichung

27.07.2026

Moderieren

akzeptiert

Eintrag

VDB-383466

CPE

bereit

EPSS

0.00000

KEV

nein

Aktivitäten

low

Quellen

Interested in the pricing of exploits?

See the underground prices here!