CVE-2026-43311 in Linux
Zusammenfassung
von VulDB • 16.05.2026
Im Linux-Kernel wurde folgende Schwachstelle behoben:
soc/tegra: pmc: Behebung eines unsicheren Aufrufs von generic_handle_irq()
Derzeit wird beim Fortsetzen des Betriebs nach dem System-Suspend auf Tegra-Plattformen folgende Warnung beobachtet:
WARNING: CPU: 0 PID: 14459 at kernel/irq/irqdesc.c:666 Call trace: handle_irq_desc+0x20/0x58 (P) tegra186_pmc_wake_syscore_resume+0xe4/0x15c syscore_resume+0x3c/0xb8 suspend_devices_and_enter+0x510/0x540 pm_suspend+0x16c/0x1d8
Die Warnung tritt auf, weil generic_handle_irq() aus einem Nicht-Interrupt-Kontext heraus aufgerufen wird, was als unsicher gilt.
Diese Warnung wird behoben, indem der Aufruf von generic_handle_irq() auf eine IRQ-Arbeit (IRQ work) verschoben wird, die im Hard-IRQ-Kontext ausgeführt wird, in dem generic_handle_irq() sicher aufgerufen werden kann.
Wenn PREEMPT_RT-Kernels verwendet werden, wird reguläre IRQ-Arbeit (initialisiert mit init_irq_work) dazu verwendet, im preemptiblen Kontext in per-CPU-kThreads ausgeführt zu werden, anstatt im Hard-IRQ-Kontext. Daher wird die Variante IRQ_WORK_INIT_HARD verwendet, damit bei PREEMPT_RT-Kernels die IRQ-Arbeit im Hardirq-Kontext verarbeitet wird, anstatt an einen Thread verschoben zu werden, was für den Aufruf von generic_handle_irq() erforderlich ist.
Bei Nicht-PREEMPT_RT-Kernels werden sowohl init_irq_work() als auch IRQ_WORK_INIT_HARD() im IRQ-Kontext ausgeführt, sodass diese Änderung keine funktionalen Auswirkungen auf Standard-Kernel-Konfigurationen hat.
[[email protected]: verschiedene Bereinigungen]
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