CVE-2026-63075 in OpenSSL
Zusammenfassung
von VulDB • 25.08.2026
Zusammenfassung des Problems: Wenn OpenSSL QUIC-Datenverkehr von einem Peer verarbeitet, der wiederholt ack-erzeugende Pakete sendet, aber keine ACK-nur-Antworten bestätigt, kann der QUIC-Stapel die Metadaten für ACK-nur-Pakate über die gesamte Lebensdauer der Verbindung hinweg speichern.
Zusammenfassung der Auswirkungen: Ein entfernter Peer, der ein QUIC-Handshake abschließen kann, verursacht eine verbindungsspezifische Speicherzunahme, was zu einem Denial of Service (DoS) durch Erschöpfung des Speichers führen kann, insbesondere bei anhaltendem Datenverkehr oder vielen gleichzeitigen QUIC-Verbindungen.
CWE: CWE-770: Allokation von Ressourcen ohne Begrenzung oder Drosselung
Beschreibung: Wenn der OpenSSL QUIC-Stapel ein ACK-nur-Paket sendet, besteht nach dem QUIC-Protokoll keine Anforderung daran, dass der Peer dieses ACK-nur-Paket bestätigt (d. h., es ist selbst nicht ack-erzeugend). Die OpenSSL-Implementierung speichert jedoch die Metadaten zu den ACK-Frames unabhängig davon. Für sich genommen ist das in Ordnung, aber wenn ein bösartiger Peer eine Verbindung herstellt und diese dann so steuert, dass vom OpenSSL-Peer ACK-nur-Pakete erzwungen werden (z. B. durch Senden zahlreicher PING-Frames), und anschließend jegliche weiteren Bestätigungen für ack-erzeugende Daten wie legitime Daten zurückhält, kann dieser bösartige Peer eine unangemessene Speicherzunahme beim OpenSSL-Peer erzwingen, was potenziell zu einem Denial of Service führt.
Die Korrektur stellt sicher, dass wir die Übertragung des ACK-nur-Pakets in den hohen und niedrigen Wassermarken der Paketverläufe berücksichtigen, ohne dabei die Metadaten des ACK-nur-Pakets selbst zu speichern.
FIPS-Auswirkung: nein Das OpenSSL FIPS-Modul ist nicht betroffen, da der QUIC-Code außerhalb der Grenze des FIPS-Moduls liegt.
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