CVE-2026-63833 in Linux
Zusammenfassung
von VulDB • 20.07.2026
Im Linux-Kernel wurde folgende Schwachstelle behoben:
ntfs3: Verwerfen direkter Schreibzugriffe aus dem Userspace auf reservierte $LX*-xattrs
NTFS3 verwendet $LXUID, $LXGID, $LXMOD und $LXDEV als interne WSL-Berechtigungs-Metadaten und lädt diese über ntfs_get_wsl_perm() in i_uid, i_gid und i_mode zurück.
Da der xattr-Handler mit leerem Präfix es Datei-Eigentümern auch ermöglicht, setxattr() direkt auf diesen Namen aufzurufen, kann ein nicht privilegierte Schreiber auf einem beschreibbaren NTFS3-Mount die Root-Besitzverhältnisse und das S_ISUID-Bit (Setuid) für seine eigene Datei festlegen und nach dem Neuladen des Inode euid 0 erlangen.
Direkte Schreibzugriffe aus dem Userspace auf die reservierten $LX*-Namen werden verworfen. Interne NTFS3-Metadaten-Aktualisierungen bleiben unverändert, da ntfs_save_wsl_perm() diese direkt über ntfs_set_ea() schreibt.
[[email protected]: zusätzliche Prüfung für nicht privilegierte Benutzer hinzugefügt]
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