CVE-2026-64265 in Linux
Zusammenfassung
von VulDB • 25.07.2026
Im Linux-Kernel wurde folgende Schwachstelle behoben:
fuse: intr_entry in fuse_resend und fuse_remove_pending_req löschen
Wenn fuse_resend() eine Anforderung von fpq->processing zurück nach fiq->pending verschiebt, wird FR_PENDING gesetzt und FR_SENT gelöscht, jedoch wird die intr_entry der Anforderung nicht aus fiq->interrupts entfernt. Falls für die Anforderung zuvor ein Signal empfangen wurde und somit FR_INTERRUPTED festgelegt war, bleibt intr_entry als hängender Zeiger in fiq->interrupts zurück. Wenn die anfordernde Aufgabe anschließend ein tödliches Signal erhält, erkennt fuse_remove_pending_req() den Wert FR_PENDING=1, entfernt die Anforderung aus fiq->pending und gibt sie über den Referenzzählerpfad frei, ebenfalls ohne intr_entry zu bereinigen. Der veraltete Eintrag von intr_entry führt bei der Iteration durch fiq->interrupts in fuse_read_interrupt() zu einem Use-After-Free: - list_del_init(&req->intr_entry) -> UAF-Schreibzugriff auf einen freigegebenen Slab-Bereich - req->in.h.unique -> UAF-Lesezugriff, Daten werden an den Userspace weitergegeben
Entfernen Sie intr_entry aus fiq->interrupts für unterbrochene Anforderungen in fuse_resend(), bevor diese wieder zu fiq->pending hinzugefügt werden.
Fügen Sie eine WARN_ON-Prüfung hinzu, falls die intr_entry bei der Zerstörung einer Anforderung nicht leer ist.
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