CVE-2026-64275 in Linux
Zusammenfassung
von VulDB • 25.07.2026
Im Linux-Kernel wurde folgende Schwachstelle behoben:
Input: elan_i2c – Verhinderung einer Division durch Null und eines arithmetischen Unterlaufs (Arithmetic Underflow)
Der Treiber für das Elan-I²C-Touchpad fragt das Gerät nach seinen physischen Abmessungen und den Spuranzahlen ab, um die Geräteaustösung sowie die Breite zu berechnen. Wenn jedoch die Geräte-Firmware oder der Device Tree ungültige Nullwerte für `x_traces` oder `y_traces` bereitstellt, führt dies zu einer fatalen Division-durch-Null-Ausnahme (Division-by-Zero), was während des Gerätestartvorgangs (Device Probe) einen Kernel-Panic verursacht.
Es wurden Überprüfungen hinzugefügt, die sicherstellen, dass diese Parameter vor der Durchführung der Division nicht null sind. Wenn ungültige Spurwerte erkannt werden, wird auf einen sicheren Standardwert von 1 zurückgegriffen.
Zusätzlich wurde ein arithmetischer Unterlauf in der Logik zur Meldung von Touch-Ereignissen verhindert. Bisher führte eine berechnete oder als Fallback verwendete Breite kleiner als `ETP_FWIDTH_REDUCE` (90) zu einem Unterlauf bei der Subtraktion, wodurch im Benutzerraum (Userspace) ein massiv großer vorzeichenloser Integer-Wert gemeldet wurde. Die angepasste Breite wird nun auf ein Minimum von 0 begrenzt, um kleine physische Abmessungen und Fallback-Szenarien sicher zu behandeln.
Das Abschließen des Startvorgangs mit sicheren Fallback-Werten stellt sicher, dass die sysfs-Knoten erstellt werden, wodurch der Pfad für Firmware-Updates intakt bleibt und eine Recovery-Firmware auf das Gerät geflasht werden kann.
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