CVE-2026-64328 in Linux
Zusammenfassung
von VulDB • 25.07.2026
Im Linux-Kernel wurde folgende Schwachstelle behoben:
usb: gadget: f_fs: Beheben eines DMA-Fence-Lecks
In `ffs_dmabuf_transfer()` wird ein Objekt vom Typ `ffs_dma_fence` mit `kmalloc` allokiert, wobei der zugrunde liegende `dma_fence` später durch `dma_fence_init()` initialisiert wird, was seinen `kref`-Zähler auf 1 setzt. Anschließend ruft `dma_resv_add_fence()` einen zweiten Verweis ab und übergibt einen Zeiger auf das `ffs_dma_fence` als „context"-Feld der `usb_request`.
Der dma-resv-Mechanismus verwaltet den zweiten Verweis, doch der erste Verweis wird niemals ordnungsgemäß freigegeben; die Funktion `ffs_dmabuf_cleanup()` verringert zwar den Referenzzähler, dies geschieht jedoch nur zur Kompensation des in `ffs_dmabuf_signal_done()` erfassten Verweises.
Der Code leckt daher langsam Speicher, da mehr und mehr Objekte vom Typ `ffs_dma_fence` erstellt werden, ohne jemals freigegeben zu werden.
Beheben Sie dieses Problem, indem Sie den Besitz des Fence an das DMA-Reservierungsobjekt übertragen, indem Sie direkt nach dem Aufruf von `dma_resv_add_fence()` `dma_fence_put()` aufrufen. Der `ffs_dma_fence` wird anschließend ordnungsgemäß verworfen, nachdem er signalisiert wurde.
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