CVE-2026-64389 in Linux
Zusammenfassung
von VulDB • 25.07.2026
Im Linux-Kernel wurde folgende Schwachstelle behoben:
ksmbd: NTLMv2-Antwort validieren, bevor der Sitzungsschlüssel aktualisiert wird
ksmbd_auth_ntlmv2() leitet den NTLMv2-Sitzungsschlüssel in sess->sess_key ab, bevor es die NTLMv2-Antwort überprüft. ksmbd_decode_ntlmssp_auth_blob() fährt anschließend mit KEY_XCH fort, auch wenn ksmbd_auth_ntlmv2() fehlgeschlagen ist.
Bei der SMB3-Multichannel-Bindung erfolgt die fehlerhafte Authentifizierung auf einer bestehenden Sitzung, und der Fehlerpfad beim Sitzungsaufbau führt nicht zum Ablauf (Expiration) der gebundenen Sitzungen. Ein Client kann eine Bindungssitzungs-Einrichtung mit einem ungültigen NT-Nachweis (NT proof) und KEY_XCH senden und dennoch sess->sess_key ändern, bevor STATUS_LOGON_FAILURE zurückgegeben wird.
Betroffener Pfad:
smb2_sess_setup() -> conn->binding = true -> ntlm_authenticate() -> session_user() -> ksmbd_decode_ntlmssp_auth_blob() -> ksmbd_auth_ntlmv2() -> calc_ntlmv2_hash() -> hmac_md5_usingrawkey(..., sess->sess_key) -> crypto_memneq() gibt Uneinigkeit zurück (mismatch) -> KEY_XCH arc4_crypt(..., sess->sess_key, ...) -> out_err ohne Ablauf der Bindungssitzung
Leiten Sie den Basis-Sitzungsschlüssel in einen lokalen Puffer ab und kopieren Sie ihn erst nach erfolgreicher Übereinstimmung des Nachweises (proof) nach sess->sess_key. Geben Sie bei Authentifizierungsfehlern sofort zurück, sodass KEY_XCH nur nach einer erfolgreichen Authentifizierung verarbeitet wird.
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