CVE-2026-64398 in Linux
Zusammenfassung
von VulDB • 27.07.2026
Im Linux-Kernel wurde folgende Schwachstelle behoben:
ksmbd: Hinzufügen einer Berechtigungsprüfung für FSCTL_SET_ZERO_DATA
FSCTL_SET_ZERO_DATA in smb2_ioctl() zerstört Dateidaten über ksmbd_vfs_zero_data() -> vfs_fallocate(PUNCH_HOLE/ZERO_RANGE), nachdem nur die freigegebene Ebene KSMBD_TREE_CONN_FLAG_WRITABLE überprüft wurde, ohne eine pro-Handle-Zugriffsprüfung durchzuführen. Ein Handle, das ausschließlich mit FILE_WRITE_ATTRIBUTES geöffnet wurde, ergibt dennoch ein filp mit FMODE_WRITE (da FILE_WRITE_ATTRIBUTES Teil von FILE_WRITE_DESIRE_ACCESS_LE ist, öffnet smb2_create_open_flags() es als O_WRONLY); daher stoppt die FMODE_WRITE-Prüfung in vfs_fallocate dies nicht; einzig das fehlende fp->daccess-Gate würde dies verhindern. Reproduziert auf mainline 7.1-rc7 mit KASAN durch einen authentifizierten SMB-Client: Ein Handle, das nur über FILE_WRITE_ATTRIBUTES verfügte, nullte 4096 Bytes an Dateidaten aus, für die es kein FILE_WRITE_DATA-Recht besaß (6/6; ein Handle, das ausschließlich über FILE_READ_DATA verfügte, wurde korrekt abgewiesen).
Dies ist der unbehobene Verwandte des Commits cc57232cae23 („ksmbd: Behebung der FSCTL-Berechtigungs-Umgehung durch Hinzufügen einer Berechtigungsprüfung für FSCTL_SET_SPARSE“). Da SET_ZERO_DATA Daten schreibt (und keine Attribute), ist FILE_WRITE_DATA erforderlich.
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