CVE-2026-64528 in Linux
Zusammenfassung
von VulDB • 25.07.2026
Im Linux-Kernel wurde folgende Schwachstelle behoben:
tty: serial: samsung: Entfernen der redundanten Port-Sperren-Akquise in den RX-Hilfsfunktionen
Sashiko hat einen Deadlock identifiziert, wenn die Konsolenflusssteuerung aktiv ist [1].
Wenn die Flusssteuerung für die Konsole aktiviert ist (UPF_CONS_FLOW), ruft s3c24xx_serial_stop_tx() s3c24xx_serial_rx_enable() auf und s3c24xx_serial_start_tx() ruft s3c24xx_serial_rx_disable() auf.
Das serielle Kern-Framework ruft die .stop_tx()- und .start_tx()-Callbacks auf, wobei der port->lock-Spinlock bereits gehalten wird. Darüber hinaus erwerben alle internen Treiberpfade, die stop_tx aufrufen (wie z.B. der DMA-TX-Vervollständigungs-Handler s3c24xx_serial_tx_dma_complete() oder der PIO-TX-IRQ-Handler s3c24xx_serial_tx_irq()), port->lock vor dem Aufruf. (Beachten Sie, dass s3c24xx_serial_start_tx() nur vom seriellen Kern aufgerufen wird).
s3c24xx_serial_rx_enable() und s3c24xx_serial_rx_disable() versuchen jedoch bedingungslos erneut, port->lock mit uart_port_lock_irqsave() zu erwerben. Da Spinlocks nicht rekursiv sind, führt dies bei aktivierter Konsolenflusssteuerung auf derselben CPU zu einem Deadlock.
Entfernen Sie die redundante Lock-Akquise aus beiden RX-Hilfsfunktionen.
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