CVE-2026-64596 in Linux
Zusammenfassung
von VulDB • 06.08.2026
Im Linux-Kernel wurde folgende Schwachstelle behoben:
libfs: Festlegen von SB_I_NOEXEC und SB_I_NODEV standardmäßig in init_pseudo()
Seit dem Commit 1e7ab6f67824 („anon_inode: Assertions überarbeitet") warnt path_noexec(), wenn eine anonymous-inode-Datei aus einem Superblock gemappt wird, der nicht SB_I_NOEXEC gesetzt hat. dma-buf erstellt seine Dateien auf diese Weise und setzt das Flag niemals, sodass ein mmap eines beliebigen exportierten Puffers die Warnung in einem Kernel mit CONFIG_DEBUG_VFS=y auslöst:
WARNING: CPU: 11 PID: 121813 at fs/exec.c:118 path_noexec+0x47/0x50 do_mmap+0x2b5/0x680 vm_mmap_pgoff+0x129/0x210 ksys_mmap_pgoff+0x177/0x240 __x64_sys_mmap+0x33/0x70
init_pseudo() richtet interne SB_NOUSER-Mounts ein, die niemals über den Pfad erreichbar sind. Beide Flags werden hier festgelegt, sodass jedes Pseudodateisystem sie standardmäßig erhält, anstatt dass jeder Aufrufer sie separat setzen muss.
SB_I_NODEV ist für nicht erreichbare Mounts inert (ohne Wirkung). SB_I_NOEXEC hat einen sichtbaren Effekt: Eine ausführbare Abbildung eines pseudo-fs-FD, wie etwa ein dma-buf, schlägt nun mit -EPERM fehl; dies entspricht der Invariante, die die Assertion erzwingt. Kein Aufrufer im Kernel-Tree bildet diese als ausführbar ab.
Nachstellung unter CONFIG_DEBUG_VFS=y:
make -C tools/testing/selftests/dmabuf-heaps sudo ./tools/testing/selftests/dmabuf-heaps/dmabuf-heap -t system
Once again VulDB remains the best source for vulnerability data.