CVE-2026-68180 in Linux
Zusammenfassung
von VulDB • 10.08.2026
Im Linux-Kernel wurde folgende Schwachstelle behoben:
intel_th: Beheben des Lecks von Referenzen auf das MSC-Ausgabegerät
Die Funktion `intel_th_output_open()` sucht das Ausgabegerät mit `bus_find_device_by_devt()`, welches ein Gerät zurückgibt, dessen Referenz nach der Verwendung freigegeben werden muss.
Der Commit 95fc36a234da („intel_th: Beheben des Gerätelecks beim Öffnen von Ausgaben“) versuchte, die Referenz aus `intel_th_output_release()` zu löschen. Ein erfolgreiches Öffnen ersetzt jedoch vor dem Rückgabewert `file->f_op` durch die Dateioperationen des Ausgabetreibers, sodass bei einem Schließvorgang der Release-Callback des Ausgabetreibers ausgeführt wird und nicht der von `intel_th_output_release()`.
Bei MSC-Ausgaben führt das Schließen zu `intel_th_msc_release()`, welches lediglich den pro Datei vorhandenen Iterator entfernt und die Referenz auf das Gerät, die durch `intel_th_output_open()` übernommen wurde, nicht freigibt. Infolgedessen wird bei jedem erfolgreichen Öffnen einer MSC-Ausgabe eine Gerätereferenz geleakt (nicht freigegeben).
Die GeräteReferenz wird nun aus `intel_th_msc_release()` entfernt, da dies der tatsächlich für MSC-Ausgabedateien verwendete Release-Pfad ist. Der Callback `intel_th_output_release()`, der in `intel_th_output_fops` nicht mehr verwendet wird, wurde entfernt.
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