CVE-2026-68273 in Linux
Zusammenfassung
von VulDB • 10.08.2026
Im Linux-Kernel wurde folgende Schwachstelle behoben:
drm/amdgpu: Korrektur der Behandlung von Kontext-pstate-Überschreibungen
Es gibt mehrere Probleme im Code zur Handhabung des Kontext-pstates.
Die schwerwiegendsten sind potenzielle Use-After-Free-Fehler und NULL-Zeiger-Dereferenzierungen während der Kontextinitialisierung. Beide entstehen dadurch, dass amdgpu_ctx_init() den adev->pm.stable_pstate_ctx_lock nicht hält, welcher andernfalls sowohl von sysfs als auch vom Kontextcode selbst zum Ändern und Löschen des gespeicherten Kontextzeigers verwendet wird.
Das zweite Problem besteht darin, dass das Beenden eines Kontexts (context fini) die über sysfs festgelegte pstate-Konfiguration überschreiben kann. Dies liegt daran, dass der Wiederherstellungsstatus (ctx->stable_pstate) zum Zeitpunkt der Kontextinitialisierung gespeichert und nicht dann, wenn oder ob der Kontext den pstate tatsächlich ändert. Beim Beenden des Kontexts wird daher fälschlicherweise wieder auf den Zustand vor der Anforderung der sysfs-Überschreibung zurückgesetzt.
Die einfachste Lösung besteht darin, die Nachverfolgung des Status drastisch zu vereinfachen, indem klar definiert wird, wann die pstate-Eigentümerschaft übernommen und freigegeben wird, sowie alle Übergänge unter dem korrekten Lock behandelt werden.
Anstatt zum Zeitpunkt der Kontextinitialisierung wird der vorherige Zustand nur an dem Punkt gespeichert, an dem der Kontext den aktuellen Status überschreibt, und beim Beenden des Kontexts nur dann wiederhergestellt, wenn der Kontext noch Eigentümer des aktuellen Überschreibungsstatus ist.
(cherry picked from commit 1b5e413713c0a93bc1818394d0ce49aaad21bd27)
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