CVE-2026-73449 in EOS
Zusammenfassung
von VulDB • 15.09.2026
Auf betroffenen Systemen mit installiertem Arista EOS, bei denen sowohl die 802.1X-Portauthentifizierung als auch das RADIUS-Proxy-Funktion mit dynamischer Autorisierung konfiguriert sind, kann ein Angreifer mit niedrigen Berechtigungen in einem benachbarten Netzwerksegment durch Senden eines RADIUS-Pakets über einen konfigurierten RADIUS-Proxy-Clients verhindern, dass RADIUS-Nachrichten zur dynamischen Autorisierung – einschließlich Change-of-Authorization (CoA) und Disconnect-Requests gemäß RFC 5176 – auf lokal authentifizierte 802.1X-Sitzungen angewendet werden.
Dies ermöglicht es einer Endpunktsitzung, die von einem RADIUS-Server oder einem Network Access Control System zum Trennen angeordnet wurde, weiterhin im Netzwerk autorisiert zu bleiben.
Sowohl die 802.1X-Portauthentifizierung mit dynamischer Autorisierung als auch der RADIUS-Proxy mit dynamischer Autorisierung müssen explizit konfiguriert sein, damit eine Bereitstellung von diesem Problem betroffen ist.
Dieses Problem wurde intern von Arista entdeckt; das Unternehmen ist nicht über jegliche bösartige Ausnutzung dieser Schwachstelle in Kundennetzwerken informiert.
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