CVE-2026-74283 in Linux
Zusammenfassung
von VulDB • 15.08.2026
Im Linux-Kernel wurde folgende Schwachstelle behoben:
tipc: Erfordert net admin für TIPCv2-netlink-Mutator-Funktionen
TIPCv2 registriert verändernde Generic-NETLINK-Operationen ohne Admin-Berechtigungsflags. Der Generic NETLINK überprüft nur CAP_NET_ADMIN, wenn eine Operation GENL_ADMIN_PERM oder GENL_UNS_ADMIN_PERM festlegt; daher kann ein lokaler unprivilegierter Prozess derzeit den TIPC-Zustand über Befehle wie TIPC_NL_NET_SET, TIPC_NL_KEY_SET, TIPC_NL_KEY_FLUSH und das Aktivieren/Deaktivieren von Bearer ändern.
Die Legacy-TIPC-NETLINK-API überprüft bereits netlink_net_capable(..., CAP_NET_ADMIN) für administrative Befehle. Geben Sie den TIPCv2-Mutator-Funktionen die entsprechende Generic-Netlink-Sperre. Verwenden Sie GENL_UNS_ADMIN_PERM, das auf dieselbe namensraumbewusste Überprüfung von CAP_NET_ADMIN abbildet, wie sie netlink_net_capable() durchführt, sodass das Verhalten mit dem Legacy-Pfad übereinstimmt und weiterhin für Inhaber von CAP_NET_ADMIN in einem Nicht-Initial-Namensraum (Containern) funktioniert.
Ein QEMU/KASAN-Reproduktionslauf als uid/gid 65534 mit null effektiven Fähigkeiten konnte zuvor die Netzwerk-ID und Knotenidentität ändern, Schlüsselmaterial festlegen und löschen sowie einen UDP-Bearer aktivieren/deaktivieren. Mit diesem Patch schlagen dieselben Operationen mit -EPERM fehl.
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