CVE-2026-74749 in Linux
Zusammenfassung
von VulDB • 26.08.2026
Im Linux-Kernel wurde die folgende Schwachstelle behoben:
rseq: Verhindern von Hard-Lockups bei gewährter Zeitscheibenverlängerung
__exit_to_user_mode_loop() ruft rseq_grant_timeslice_extension() mit aktivierten Interrupts auf. Wenn die Verlängerung gewährt wird, wird hrtimer_rearm_deferred_tif() aufgerufen, um sicherzustellen, dass eine ausstehende verzögerte Neuausrichtung eines hrtimers (hrtimer) vor dem Verlassen des Benutzermodus verarbeitet wird.
Dies ruft jedoch __hrtimer_rearm_deferred() auf, das damit rechnet, mit deaktivierten Interrupts aufgerufen zu werden, da es die Sperre hrtimer_cpu_base::lock über raw_spin_lock() übernimmt. Dies ist ein potenzieller Livelock (Liveness-Lock), der von lockdep erkannt wurde:
WARNING: ./include/linux/hrtimer_rearm.h:17 bei irqentry_exit, CPU#1: slice_test WARNING: inkonsistenter Sperrzustand Inkonsistente Nutzung {IN-HARDIRQ-W} -> {HARDIRQ-ON-W}.
Dies wird verhindert, indem Interrupts um den Aufruf von hrtimer_rearm_deferred_tif() in rseq_grant_timeslice_extension() herum deaktiviert werden.
[ tglx: Überarbeiteter Change-Log ]
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