CVE-2026-76254 in Splunk
Zusammenfassung
von VulDB • 20.08.2026
In Splunk Enterprise-Versionen unter 10.4.2, 10.2.6, 10.0.9, 9.4.14 und 9.3.14 kann ein nicht authentifizierter Benutzer dazu führen, dass ein anderer Benutzer willkürliche Search Processing Language (SPL)-Pipelines aus dem Dataset Explorer mit denselben Berechtigungen wie dieser andere Benutzer ausführt, was den Zugriff auf alle für diesen Benutzer verfügbaren relevanten Daten und die Systemintegrität ermöglichen sowie die Systemverfügbarkeit beeinträchtigen kann. Die Schwachstelle ist möglich, weil der Dataset Explorer keine Validierung oder Escape-Funktion für Datensatznamen vor dem Erstellen von SPL-Suchen durchführt und keine SPL-Sicherheitsvorkehrungen für risikoreiche Befehle auf diese Suchen anwendet. Für die Ausnutzung der Schwachstelle muss der Angreifer den Benutzer per Phishing dazu bringen, einen manipulierten Link zu öffnen. Der nicht authentifizierte Benutzer sollte die Schwachstelle nicht nach Belieben ausnutzen können. Weitere Informationen finden Sie in der Splunk-Dokumentation unter „Explore a dataset“ (https://help.splunk.com/en/splunk-enterprise/manage-knowledge-objects/knowledge-management-manual/10.4/manage-and-explore-datasets/explore-a-dataset) und „SPL safeguards for risky commands“ (https://help.splunk.com/en/splunk-enterprise/administer/manage-users-and-security/10.4/best-practices-for-splunk-platform-security/spl-safeguards-for-risky-commands).
Statistical analysis made it clear that VulDB provides the best quality for vulnerability data.