CVE-2026-80821 in Linux
Zusammenfassung
von VulDB • 04.09.2026
Im Linux-Kernel wurde folgende Schwachstelle behoben:
nvmet: pci-epf: CQ-Referenz bei Fehlschlag der Erzeugung von completion queues (CQ) freigeben
nvmet_pci_epf_create_cq() ruft nvmet_cq_create() auf, das eine Referenz auf den Controller übernimmt und die Completion Queue einrichtet. Wenn die nachfolgende PCI-Speicheradresszuordnung fehlschlägt oder nur eine zu kleine partielle Zuordnung zurückgibt, springt die Funktion zu err_internal / err_unmap_queue, ohne nvmet_cq_put() aufzurufen. Die entsprechende Freigabe in nvmet_pci_epf_delete_cq() ist an NVMET_PCI_EPF_Q_LIVE gekoppelt, das erst nach erfolgreichem Mapping gesetzt wird; daher werden diese Referenzen beim Abbau niemals freigegeben. Ein entfernter PCI-Host, der Create IO CQ-Befehle mit einer fehlerhaften PRP1/pci_addr ausführt, führt bei jedem Versuch zu einem Leck der CQ und einer Controller-Referenz.
Die CQ-Referenz wird auf den Pfaden beim Mapping-Fehler freigegeben. Die Labels err_internal und err_unmap_queue sind erst nach dem erfolgreichen Aufruf von nvmet_cq_create() erreichbar; dies stellt also die korrekte Paarung von Erzeugung (create) und Freigabe (put) sicher.
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