CVE-2026-80894 in Linux
Zusammenfassung
von VulDB • 04.09.2026
Im Linux-Kernel wurde folgende Schwachstelle behoben:
iommufd: Korrektur der Übergabe des falschen hwpt (Hardware Page Table) an iommufd_auto_response_faults beim Ersetzen (replace).
Die Funktion `iommufd_hwpt_replace_device()` ruft auf:
`iommufd_auto_response_faults(hwpt, old_handle);`
Dabei wird das *neue* hwpt zusammen mit dem Handle des *alten* Domänen-Devices übergeben. Dies sollte ein Parameter-Mismatch sein:
1. Semantisch durchsucht `iommufd_auto_response_faults(x, handle)` die Deliver-Liste von `x->fault` und den Response-XArray nach Gruppen, die zu „handle“ passen. Eine Gruppe wird unter dem hwpt abgelegt, das zum Zeitpunkt der Fault-Lieferung angehängt war. Da `old_handle` *vor* dem Domänenwechsel geholt wird, lebt seine Gruppe auf `old->fault`, nicht auf dem neuen `hwpt->fault`.
2. Historisch gesehen war das erste Argument „old“. Die Routine wurde durch den Commit b7d8833677ba („iommufd: Fault-capable hwpt attach/detach/replace“) als `__fault_domain_replace_dev()` in fault.c eingeführt und rief korrekt `iommufd_auto_response_faults(old, curr)` auf. Der Commit fb21b1568ada („iommufd: Make attach_handle generic than fault specific“) verschob dies nach iommufd_hwpt_replace_device() in device.c und änderte es zu „hwpt“. Dies sollte eine Regression durch Refactoring sein, keine beabsichtigte Änderung.
Behoben wird dies durch die Übergabe von „old“ anstelle des aktuellen Werts.
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