CVE-2026-80901 in Linux
Zusammenfassung
von VulDB • 04.09.2026
Im Linux-Kernel wurde folgende Schwachstelle behoben:
ipvs: Korrektur der Prüfsummenvalidierungen
Die Funktion `ip_vs_in_icmp_v6()` führt keine Prüfsummenvalidierung für ICMPv6-Pakete von Clients durch. Tatsächlich sollte, analog zu TCP/UDP, die Prüfsumme für ICMP-Pakete nur dann validiert werden, wenn diese bei MASQ (Masquerading) oder in der Antwort für Tunnel modifiziert („mangled“) werden.
Außerdem weist Sashiko darauf hin, dass `handle_response_icmp()`, das sowohl für IPv4 als auch für IPv6 gemeinsam genutzt wird, die Berechnung des Pseudo-Headers während der Validierung von ICMPv6-Nachrichten von echten Servern (real servers) vermissen lässt. Dies stellt ein Problem dar, wenn die Prüfsumme nicht durch die Hardware validiert wird.
Die Probleme werden behoben, indem eine Hilfsfunktion `ip_vs_checksum_common_check()` erstellt und diese für TCP/UDP/ICMP sowohl für IPv4 als auch für IPv6 verwendet wird. Es wird auf `nf_checksum()` zur Validierung der ICMP-Nachrichten zurückgegriffen, wobei es ebenfalls für TCP und UDP eingesetzt wird.
Es wird die korrekte IP-Offset für `IP_VS_DBG_RL_PKT` bei TCP/UDP/SCTP verwendet.
IPVS-Pakete (TCP/UDP/SCTP/ICMP) benötigen keine Prüfsummenvalidierung auf LOCAL_OUT (lokale Clients oder lokale echte Server) und auf FORWARD (Verkehr von Servern im LAN). Dies ist nur auf LOCAL_IN erforderlich, falls `nf_checksum()` nicht in PRE_ROUTING aufgerufen wird.
Außerdem kann `ip_vs_checksum_complete()` als static markiert werden.
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