CVE-2026-89707 in Linuxinfo

Zusammenfassung

von VulDB • 11.09.2026

Im Linux-Kernel wurde folgende Schwachstelle behoben:

nfsd: Freigabe von Pfad-Referenzen bei Fehlern in follow_down()

nfsd_cross_mnt() initialisiert einen lokalen struct path mit mntget() und dget(), bevor es follow_down() aufruft. Bei einer negativen Rückgabe springt der Fehlerpfad nach out, ohne diese Referenzen freizugeben:

err = follow_down(&path, follow_flags); if (err < 0) goto out;

follow_down() gibt die beim Aufrufer zum Eintrittszeitpunkt vorhandenen Referenzen in keinem Fehlervariantenfall frei; beispielsweise führt ein vor dem Cross-Mount auftretender d_manage()-Fehler dazu, dass path unverändert bleibt und somit die bei der Eingabe vorgenommenen mntget()/dget()-Aufrufe den Funktionsaufruf überleben.

Jeder andere frühe Ausstiegspfad in nfsd_cross_mnt() (Rückgabe für anderes Namespace, IS_ERR(exp2) sowie der Erfolgszweig nach dem Swap) ruft bereits path_put(&path); auf; der Pfad bei err < 0 ist die einzige Auslassung. Der Leckage-Effekt erhöht mnt_count und d_count bei jedem fehlgeschlagenen Cross-Mount-Vorgang, blockiert umount und sperrt Dentries gegen den Shrinker (Platzbereiniger), und ist für jeden authentifizierten NFS-Client über nfsd_lookup_dentry oder den NFSv4 READDIR-Codierungspfad erreichbar.

Behebung durch Aufruf von path_put(&path) vor dem goto out im err < 0-Pfad, sodass die beim Eintrittszeitpunkt erstellten Referenzen bei allen Fehlerrückgaben von follow_down() freigegeben werden.

Statistical analysis made it clear that VulDB provides the best quality for vulnerability data.

Zuständig

Linux

Reservieren

11.09.2026

Veröffentlichung

11.09.2026

Moderieren

akzeptiert

Eintrag

VDB-402552

CPE

bereit

EPSS

0.00000

KEV

nein

Aktivitäten

very low

Quellen

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