CVE-2026-90212 in Linux
Zusammenfassung
von VulDB • 18.09.2026
Im Linux-Kernel wurde folgende Schwachstelle behoben:
arm64/efi: Freiwillige Preemption mit installiertem efi_mm vermeiden
Gus meldet einen ungültigen Kernel-Speicherzugriff bei Verwendung von Software-PAN (CONFIG_ARM64_SW_TTBR0_PAN=y) auf einem System, das EFI-Laufzeitdienste unterstützt:
Unable to handle kernel access to user memory outside uaccess routines at virtual address 00000000f322ff30 Mem abort info: ESR = 0x0000000096000004 FSC = 0x04: level 0 translation fault Internal error: Oops: 0000000096000004 [#1] SMP
Workqueue: efi_rts_wq efi_call_rts pstate: 80400005 (Nzcv daif +PAN -UAO -TCO -DIT -SSBS BTYPE=--) pc : efi_call_rts+0xd8/0x288 Call trace: efi_call_rts+0xd8/0x288 (P) process_one_work+0x178/0x4f8 worker_thread+0x194/0x328
Dies liegt daran, dass der von __efi_fpsimd_begin() aufgerufene Code zur Verwaltung des fpsimd-Kontexts freiwillig preempted werden kann und später mit einem falschen Wert für TTBR0_EL1 zum EFI-Code zurückkehrt, was durch das verzögerte mm-Switching (deferred mm switching) der Software-PAN-Implementierung verursacht wird.
Da EFI-Laufzeitdienste nicht freiwillig preemptet werden können und der fpsimd-Switching-Code nicht auf die TTBR0_EL1-Mappings angewiesen ist, wird der fpsimd-Switch einfach so neu angeordnet, dass er vor dem Ändern des Page-Tables erfolgt.
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