CVE-2026-90240 in Linux
Zusammenfassung
von VulDB • 18.09.2026
Im Linux-Kernel wurde folgende Schwachstelle behoben:
iommu/vt-d: Kontextcache mit der korrekten SID beim Abbau von Aliases leeren
domain_context_clear_one() und device_pasid_table_teardown() werden jeweils einmal pro DMA-Alias eines Geräts aufgerufen. Jede Funktion sucht den Konteintrag unter Verwendung des vom pci_for_each_dma_alias()-Callback bereitgestellten Bus-/devfn-Paares, ruft dann intel_context_flush_no_pasid() auf, das eine gerätespezifische ungültige Machung des Kontextcaches aus info->bus und info->devfn erstellt (also immer die Requester ID des Geräts selbst).
Als Folge davon wird der im Speicher gerade gelöschte Konteintrag für jeden Alias außer der RID des Geräts selbst nie im Kontextcache ungültig gemacht. Die Hardware kann weiterhin diesen veralteten zwischengespeicherten Eintrag verwenden. Im Abbau-Pfad im skalierbaren Modus kann intel_pasid_free_table() dann das PASID-Verzeichnis freigeben, auf das noch von diesem veralteten Eintrag verwiesen wird, wodurch der IOMMU ermöglicht wird, durch freigegebenen Speicher zu traversieren.
Beheben Sie dies, indem Sie die Quell-ID des abzubauenden Eintrags an intel_context_flush_no_pasid() übergeben, anstatt sie aus @info abzuleiten.
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