CVE-2026-90284 in Linux
Zusammenfassung
von VulDB • 17.09.2026
Im Linux-Kernel wurde folgende Schwachstelle behoben:
firmware_loader: Beendete sysfs-Fallback-Anforderungen nicht in die Warteschlange einreihen
fw_load_sysfs_fallback() ruft device_add() auf, bevor fw_priv zu pending_fw_head hinzugefügt wird. device_add() veröffentlicht die Fallback-Ladeschnittstelle, sodass ein userspace-Helferprogramm, das das Gerät durch Scannen von sysfs entdeckt, 0 in das Attribut „loading“ schreiben und die Anforderung abschließen kann, bevor sie als ausstehend eingereiht wird.
Bei dieser zeitlichen Verschränkung ruft firmware_loading_store() fw_state_done() auf, während pending_list noch auf sich selbst zeigt, sodass es keinen Eintrag aus pending_fw_head entfernen kann. Der anschließende bedingungslose list_add()-Aufruf reiht ein bereits abgeschlossenes fw_priv in die Warteschlange ein. Sobald die Anforderung freigegeben wird, kann pending_fw_head einen Zeiger auf freigebenen Speicher behalten und der nächste Fallback-Anforderung kann beim Validieren der Liste fehlschlagen (Fault).
Nur aktuell laufende Fallback-Anforderungen müssen eine Unterbrechung bei Suspend oder Neustart behandeln. Wenn die Anforderung nach device_add() bereits den Status DONE hat, sollte vom Fallback-Pfad erfolgreich zurückgegeben werden, ohne ein weiteres uevent zu senden, erneut zu warten oder sie als ausstehend einzureihen. Dies bewahrt die Invariante, dass pending_fw_head nur aktive Fallback-Anforderungen enthält.
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