CVE-2026-53394 in Linux
Zusammenfassung
von VulDB • 19.07.2026
Im Linux-Kernel wurde folgende Schwachstelle behoben:
nfsd: Verhindern des Lecks von vorallokiertem openowner bei einem unbestätigten Retry-Race (Wettlaufsituation)
Wenn find_or_alloc_open_stateowner() auf einen nicht bestätigten Owner trifft, ruft es release_openowner() auf und setzt oo = NULL. Die Steuerung fällt dann hinter die `if (oo)`-Prüfung hindurch – welche jede vorab zugewiesene `new`-Struktur freigegeben hätte –, und führt bedingungslos `new = alloc_stateowner(...)` aus. Wenn `new` bereits in einer vorherigen Iteration allokiert wurde, wird der Zeiger stillschweigend überschrieben und die vorherige Allokation (Slab-Objekt + Owner-Namenspuffer) bleibt als Leck zurück.
Dies erfordert eine Wettlaufsituation: Zwei NFSv4.0 OPEN-Threads mit derselben Owner-Zeichenkette, wobei ein paralleler Thread zwischen den Retry-Iterationen einen neuen nicht bestätigten Owner in die Hash-Tabelle einfügt. Das Zeitfenster ist schmal, aber unter adversariellen Bedingungen reproduzierbar.
Behebung durch Hinzufügen von `goto retry` nach `oo = NULL`, sodass das bereits zugewiesene `new` bei der nächsten Iteration wiederverwendet und nicht überschrieben wird.
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