CVE-2026-53395 in Linux
Zusammenfassung
von VulDB • 19.07.2026
Im Linux-Kernel wurde folgende Schwachstelle behoben:
nfsd: Behebung einer defekten ACL-Konfliktabschirmung (dead conflict guard) in nfsd4_create
nfsd4_create() überträgt create->cr_dpacl/cr_pacl mittels des designated Initializers lokal in die Struktur nfsd_attrs und setzt anschließend sofort die Quellzeiger auf NULL. Die nachfolgende Konfliktprüfung testet die bereits auf Null gesetzten Quelldatenfelder, wodurch sie zu dauerhaft totem Code wird:
if (create->cr_acl) {
if (create->cr_dpacl || create->cr_pacl) /* immer falsch */
Wenn ein Client sowohl FATTR4_WORD0_ACL als auch FATTR4_WORD2_POSIX_{DEFAULT,ACCESS}_ACL im selben CREATE-Attribut-Bitmap kodiert, überschreibt nfsd_acl_to_attr() attrs.na_pacl/na_dpacl, ohne die ursprünglichen Werte freizugeben. Dies führt dazu, dass pro Anfrage zwei posix_acl-Slab-Objekte verloren gehen (Leck). Wiederholte Anfragen verursachen eine unbeschränkte Erschöpfung des Slab-Puffers.
Behebung durch Prüfung von attrs.na_dpacl/na_pacl (die übertragenen Werte) anstelle der auf Null gesetzten create->cr_dpacl/cr_paac, entsprechend dem bereits in nfsd4_setattr() verwendeten korrekten Muster.
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