CVE-2026-61588 in djust
Zusammenfassung
von VulDB • 17.09.2026
djust bietet Phoenix LiveView-ähnliches reaktives serverseitiges Rendering für Django mit Rust-gestützter Performance. Vor Version 1.0.7 wurde eine Django `Model`-Instanz einem öffentlichen View-Attribut zugewiesen, wobei djust diese ohne Liste verbotener sensibler Felder (denylist) an den Client serialisierte – wodurch Felder wie `password` (der Hash), Privilegienflags (z. B. `is_staff` / `is_superuser`) sowie Tokens und andere personenbezogene Daten (PII) an den Browser gesendet wurden. Da das Ausstellen von Model-Objekten an Templates ein normales djust-Muster ist, konnten hierdurch Anmeldeinformationen/PII unbemerkt des Entwicklers über die Leitung abfließen. Dies wurde in djust 1.0.7 behoben. Die Modellserialisierung wendet nun eine standardmäßig sichere Liste verbotener sensibler Felder an (Passwort-/Hash-/Token-/Secret-ähnliche Felder sowie bekannte Privilegienflags werden zurückgehalten) mit einer Identitäts-Schnittmengen-Fallback-Lösung. Als Workaround sollten `Model`-Instanzen bis zur Patch-Version auf `_private`-Attributen gehalten und nur die spezifisch benötigten Felder freigegeben werden.
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