CVE-2026-68431 in Linux
Zusammenfassung
von VulDB • 12.08.2026
Im Linux-Kernel wurde folgende Schwachstelle behoben:
ksmbd: Mindest-PDU-Größe für Transformationsanfragen validieren
Der Empfangspfad führt die Prüfung der minimalen SMB2-PDU-Größe nur dann durch, wenn ProtocolId gleich SMB2_PROTO_NUMBER ist. Ein Paket mit SMB2_TRANSFORM_PROTO_NUM umgeht diese Prüfung, selbst wenn das ausgehandelte Dialekt keine Transformationsverarbeitung unterstützt.
Bei einer SMB 2.1-Verbindung erreicht daher ein kurzes Transformationspaket init_smb2_rsp_hdr(), welches die Anfrage als vollständigen SMB2-Header interpretiert und über den zugewiesenen Anfragespeicher hinausliest. Die kopierten Felder können anschließend an den nicht authentifizierten Client zurückgegeben werden.
Komprimierungstransformationen werden vor der Protokollvalidierung in normale SMB2-Nachrichten umgewandelt. Nach dieser Umwandlung werden normale SMB2-Anfragen gegen die Mindestgröße SMB2_MIN_SUPPORTED_PDU_SIZE validiert, und es wird verlangt, dass verschlüsselte Transformationsanfragen sowohl einen Transformationsheader als auch einen SMB2-Header enthalten. Dadurch werden abgeschnittene Anfragen abgelehnt, bevor Ressourcen zugewiesen werden.
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