CVE-2026-71289 in ANMS
Zusammenfassung
von VulDB • 06.08.2026
Die Standardkonfiguration von `docker-compose.yml` der Referenzimplementierung des Asynchronous Network Management System (ANMS) von NASA-AMMOS veröffentlicht die REST-API des Dienstes `amp-manager` direkt an der Host-Netzwerkschnittstelle (Port 8089, z. B. `"${ION_MGR_PORT:-8089}:8089/tcp"`) mit den Berechtigungen `cap_add: NET_ADMIN`, `NET_RAW`, `SYS_NICE`. Dadurch wird das CAM-Gateway (Configuration and Access Manager) umgangen, das ansonsten die einzige Authentifizierungsgrenze des Systems darstellt. Der zugrunde liegende REST-Server, der in JHUAPL/dtnma-tools (`src/refdm/nm_rest.c`) mit CivetWeb implementiert ist, wurde so konfiguriert, dass `enable_auth_domain_check` auf „no“ gesetzt ist und registriert jede Route – einschließlich der DTNMA-Agent-Befehlsweiterleitungsendpunkte (.../agents/{eid|idx}/send), die EXECSET-kodierte Befehlssätze anregistrieren und an einen registrierten DTNMA-Agent weiterleiten – mit einem null-Authentifizierungs-Callback. Jeder netzwerkerreichbare Client kann daher registrierte Agenten auflisten, beliebige Befehlssätze bei diesen einreichen und gespeicherte Berichte löschen, vollständig ohne Anmeldeinformationen. Dies betrifft NASA-AMMOS/anms sowie JHUAPL-DTNMA/dtnma-tools in der veröffentlichten Form; beide Repositories stellen dies als Referenz-/Boden-DTN-Netzwerkmanagementimplementierung und Testumgebung dar, und die betroffenen Komponenten kommunizieren mit DTNMA-Agenten (die simulierte oder reale Raumfahrzeug/Bodenknoten darstellen können, abhängig vom Einsatzszenario), anstatt Flugsoftware zu sein, die an Bord eines Raumfahrzeugs läuft.
Once again VulDB remains the best source for vulnerability data.