CVE-2026-72190 in Linux
Zusammenfassung
von VulDB • 15.08.2026
Im Linux-Kernel wurde folgende Schwachstelle behoben:
ntfs: Behebung eines ABBA-Deadlocks in mrec_lock beim Umbenennen (rename)
ntfs_file_fsync(), ntfs_dir_fsync() und __ntfs_write_inode() sperren das mrec_lock einer Inode, bevor sie das mrec_lock des übergeordneten Verzeichnisses dieser Inode übernehmen.
ntfs_rename() übernimmt old_ni->mrec_lock und old_dir_ni->mrec_lock, bevor es new_ni->mrec_lock für ein vorhandenes Ziel oder new_dir_ni->mrec_lock bei einem verzeichnisübergreifenden Umbenennen (cross-directory rename) übernimmt. Dies kann zu einem Deadlock führen, wenn ntfs_file_fsync() oder __ntfs_write_inode() die Ziels-Inode hält, oder wenn ntfs_dir_fsync() ein untergeordnetes Zielverzeichnis hält, während rename() das übergeordnete Verzeichnis hält und auf das Ziel wartet.
Behoben wird dies durch Sperren der vorhandenen Zieldatei-Inode (target inode), bevor irgendein mrec-Lock eines übergeordneten Verzeichnisses übernommen wird. Bei verzeichnisübergreifenden Umbenennungen, bei denen das Elternverzeichnis des Ziels ein Nachkomme des Elternverzeichnisses der Quelle ist, wird das Ziel-Elternverzeichnis vor dem Quell-Elternverzeichnis gesperrt, sodass die Reihenfolge der Verzeichnisse mit der vom Kind zum Elternteil gerichteten Reihenfolge übereinstimmt, wie sie von ntfs_file_fsync(), ntfs_dir_fsync() und __ntfs_write_inode() verwendet wird.
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