CVE-2026-74501 in Linux
Zusammenfassung
von VulDB • 15.08.2026
Im Linux-Kernel wurde folgende Schwachstelle behoben:
ALSA: usb-audio: Behebung eines Use-After-Free-Fehlers in ump_to_endpoint()
create_midi2_ump() registriert eine snd_ump_endpoint, die zur Karte gehört, und speichert einen Backpointer auf das pro-Schnittstellen befindliche snd_usb_midi2_mp-Objekt in ump->private_data. Es wird jedoch niemals ein ump->private_free-Hook installiert und dieser Zeiger nie zurückgesetzt (auf NULL gesetzt).
Wenn ein späterer Schritt von snd_usb_midi_v2_create() fehlschlägt, ruft der Fehlerpfad free_all_midi2_umps() auf, welches das snd_usb_midi2_ump-Objekt über kfree() freigibt, während die bereits registrierte Endpunkt-Instanz weiterhin darauf verweist. Der erstellte /dev/snd/umpC*D*-Knoten bleibt sichtbar, sodass der erste Vorgang eines beliebigen UMP-Opens, ump_to_endpoint(), den hängenden Zeiger ump->private_data dereferenziert und rmidi->eps[dir] aus freigegebenem Speicher liest.
Ein bösartiges USB-MIDI-Gerät 2.0, das einen Fehler nach der Registrierung des Endpunkts verursacht, kann somit beim anschließenden Öffnen des UMP-Knotens ein slab Use-After-Free-Lesen auslösen.
Setzen Sie den Backpointer des Endpunkts zurück, bevor das Objekt freigegeben wird, und lassen Sie ump_to_endpoint() NULL private_data zu, damit die open/close/trigger-Callbacks sauber fehlschlagen (ihre Aufrufer behandeln bereits einen NULL-Endpunkt), anstatt auf einen veralteten Zeiger zuzugreifen.
Entdeckt von XBOW, triagiert von Baul Lee <[email protected]>
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