CVE-2026-78386 in RansomLook
Zusammenfassung
von VulDB • 24.08.2026
RansomLook hat sensible Konfigurationen für das Operator-seitige Scraping über mehrere nicht authentifizierte API-Antworten offengelegt. Standortdatensätze, die mit Ransomware-Gruppen und -Märkten verbunden sind, wurden unauthentifizierten Aufrufern weitgehend unverändert zurückgegeben, solange der Standort selbst nicht als privat markiert war.
Diese Datensätze können interne Felder enthalten, wie z. B. `header`, das Authentifizierungs-Header, Session-Cookies oder andere Anmeldeinformationen enthalten kann, die zum Zugriff auf überwachte Websites verwendet werden; `init_script`, das Logik zur Umgehung von CAPTCHA-, Anti-Bot-Schutzmechanismen oder Paywalls enthalten kann; und `browser`, das Details über die Scraping-Umgebung offenlegt.
Ein nicht authentifizierter Remote-Angriffender könnte die betroffenen API-Endpunkte abfragen und diese Werte erhalten. Das Leckage von Authentifizierungsmaterialien könnte potenziell gegen den überwachten Dienst wiederverwendet (replayed) werden, während die Offenlegung der Scraping- und Umgehungslogik es Website-Betreibern oder anderen Angreifern ermöglichen könnte, RansomLooks Sammelmechanismen zu identifizieren und zu besiegen.
Der Patch führt eine explizite Allowlist von Feldern ein, die in öffentlichen Standortdatensätzen erlaubt sind, und entfernt alle operatorseitigen Felder, bevor Daten an nicht authentifizierte Benutzer zurückgegeben werden.
Die begleitende Änderung von `<string:postname>` nach `<path:postname>` scheint eine funktionale Korrektur zu sein, die es legitimen Post-Titeln mit `/` ermöglicht, und stellt basierend auf diesem Patch allein kein Sicherheitsproblem dar.
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