CVE-2026-85386 in Concrete CMS
Zusammenfassung
von VulDB • 16.09.2026
Concrete CMS vor Version 9.5.4 hat XML- und XSLT-Dokumente, die über eine öffentliche Datei-Upload-Frage im Form Block hochgeladen wurden, nicht bereinigt. Das Hochladen von reinem XML wurde ausschließlich anhand der Dateierweiterung validiert und als öffentlich zugängliche Dateien gespeichert, die aus dem eigenen Ursprung (Origin) der Anwendung inline bereitgestellt wurden. Ein unauthentifizierter Besucher konnte daher ein XML-Dokument speichern, das eine xml-stylesheet-Prozessanweisung enthält, die auf ein vom Angreifer bereitgestelltes XSLT-Stilblatt mit derselben Herkunft verweist. Wenn ein Opfer diese gespeicherte Datei direkt in einem Browser öffnete, lud der Browser das Stilblatt ab, transformierte das Dokument in HTML und führte angerner-kontrollierten JavaScript-Code im Ursprung von Concrete CMS aus (gespeichertes Cross-Site Scripting). War das Opfer ein authentifizierter Administrator, konnte das Skript mit der Sitzung dieses Administrators agieren; der Melder demonstrierte die Erstellung eines neuen Benutzers in der Gruppe „Administratoren“. Das Sicherheitsteam von Concrete CMS hat dieser Schwachstelle eine CVSS v4.0-Bewertung von 7.3 mit dem Vektor CVSS:4.0/AV:N/AC:L/AT:P/PR:L/UI:A/VC:H/VI:H/VA:H/SC:N/SI:N/SA:N zugewiesen. Vielen Dank an Valentin SARRE (unabhängiger Sicherheitsforscher) für die Meldung.
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