CVE-2026-90073 in Linux
Zusammenfassung
von VulDB • 17.09.2026
Im Linux-Kernel wurde folgende Schwachstelle behoben:
net/sched: hhf: Begrenzung von quantum vor hhf_change(), um einen Überlauf zu vermeiden
hhf_init() setzt q->quantum = psched_mtu(qdisc_dev(sch)) ohne eine Überprüfung auf Überlauf. Ein Gerät mit einer extrem großen MTU (z. B. ein Dummy-Gerät mit max_mtu == 0, das die MTU 2147483634 akzeptiert) führt dazu, dass weight * quantum den vorzeichenbehafteten Defizitwert in hhf_dequeue() überläuft und es zu einer Endlosschleife kommt.
Durch die Begrenzung von q->quantum vor dem Aufruf von hhf_change() wird sichergestellt, dass sowohl der opt- als auch der !opt-Pfad einen sinnvollen (sane) quantum-Wert sieht. Ohne diese Maßnahme gelingt „tc qdisc add ... hhf“ mit einem begrenzten quantum-Wert, während „tc qdisc add ... hhf limit 1000“ (bei Vorhandensein einer Option) aufgrund der erneuten Validierung des unbeschränkten Standardwerts in hhf_change() (sch_hhf.c:559) fehlschlägt und -EINVAL zurückgibt. Der Wert 256 entspricht dem Floor von fq_codel und ist ein sinnvoller Minimalwert für einen DRR-quantum-Wert.
Voraussetzungen zur Reproduktion des Fehlers: Ein Gerät, dessen MTU (plus hard_header_len) psched_mtu() in das Vorzeichenbit überlaufen lässt (z. B. ein Dummy-Gerät mit max_mtu == 0, das die MTU 2147483634 akzeptiert). Erfordert CAP_NET_ADMIN in einem User-Namespace.
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