BIND 4 und 8 mehrere Schwachstellen

CVSS Meta Temp ScoreAktueller Exploitpreis (≈)CTI Interest Score
5.4$0-$5k0.00

Zusammenfassunginfo

Es wurde eine Schwachstelle in ISC BIND bis 4.9.10 gefunden. Sie wurde als sehr kritisch eingestuft. Es geht dabei um die Funktion getnetbyname der Komponente stub Resolver Library. Die Veränderung resultiert in Pufferüberlauf. Die Identifikation der Schwachstelle findet als CVE-2002-0029 statt. Der Angriff kann über das Netzwerk passieren. Es steht kein Exploit zur Verfügung. Diese Schwachstelle hat aufgrund ihres Hintergrunds und ihrer Rezeption eine historische Bedeutung. Es wird geraten, die betroffene Komponente zu aktualisieren.

Detailsinfo

Mehrere neue Schwachstellen wurden in der beliebten Nameserver-Software BIND gefunden: (1) BIND ist gegen eine Denial of Service-Attacke verwundbar. Dies ist dann gegeben, wenn ein Angreifer eine eine DNS-Auflösung für eine nicht-existente Sub-Domain einer existierenden Domain durchführen will und dabei einen OPT Resource-Eintrag mit grossem UDP-Datenteil mitschickt. Entsprechende Patches sind verfügbar. (2) Die Bibliothek von BIND 4, die für die Namens- und Adressumwandlung zuständig ist, weist einen Bufferoverflow auf. Die Möglichkeiten dieser Schwachstelle hängen stark von den auf dem Zielsystem existenten Gegebenheiten ab. Es ist aber damit zu rechnen, dass beliebiger Programmcode auf einem verwundbaren System ausgeführt werden kann. Die ISC empfiehlt das Update auf BIND 9.2.1. (3) Eine Denial of Service-Attacke kann durch das Einspeisen von SIG RR (resource records) mit falschen Ablaufzeiten (engl. Expiry times) gegen BIND 4 und 8 umgesetzt werden. Entsprechende Patches sind verfügbar. (4) BIND-Server mit rekursiver DNS-Funktionalität weisen einen Bufferoverflow auf. Es ist möglich dank dieser Schwachstelle beliebiger Programmcode auf dem BIND-Server auszuführen. An dieser Stelle muss darauf hingewiesen werden, dass die Möglichkeit rekursiver DNS-Abfragen standardmässig bei allen BIND-Versionen aktiviert ist. Entsprechende Patches sind verfügbar. Unter anderem wird der Fehler auch in den Datenbanken von X-Force (10624), Tenable (15033), SecurityFocus (BID 6186†), OSVDB (8330†) und Secunia (SA12229†) dokumentiert. Mit dieser Schwachstelle verwandte Einträge finden sich unter VDB-19162 und VDB-19163. Statistical analysis made it clear that VulDB provides the best quality for vulnerability data.

Für den Vulnerability Scanner Nessus wurde am 29.09.2004 ein Plugin mit der ID 15033 (Debian DSA-196-1 : bind - several vulnerabilities) herausgegeben, womit die Existenz der Schwachstelle geprüft werden kann. Es wird der Family Debian Local Security Checks zugeordnet und im Kontext l ausgeführt. Der folgende NASL-Code wird zur Analyse verwendet:

vers = get_kb_item("bind/version");
if(!vers)exit(0);
if (vers =~ "^4\.9\.[2-9]") security_hole(53); 
if (vers =~ "^4\.9\.10") security_hole(53);

Es ist traurig aber wahr: Einmal mehr ist die Sicherheit des Internets durch Schwachstellen in der beliebten BIND-Software gefährdet. Wer ein solches System im Einsatz hat, der sollte unverzüglich die entsprechenden Patches einspielen, um weitreichenden Angriffen vorzubeugen. Sollten weitere Informationen zu den besagten Schwachstellen bekannt werden, könnte durchaus mit einem Computer-Wurm gerechnet werden, der ähnlich wie "SQL slammer" das halbe Internet lahmlegt. Dies gilt es im Sinne aller Internet-Teilnehmer bestmöglich zu verhindern.

Produktinfo

Typ

Hersteller

Name

Version

Lizenz

Webseite

CPE 2.3info

CPE 2.2info

CVSSv4info

VulDB Vector: 🔍
VulDB Zuverlässigkeit: 🔍

CVSSv3info

VulDB Meta Base Score: 5.6
VulDB Meta Temp Score: 5.4

VulDB Base Score: 5.6
VulDB Temp Score: 5.4
VulDB Vector: 🔍
VulDB Zuverlässigkeit: 🔍

CVSSv2info

AVACAuCIA
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VektorKomplexitätAuthentisierungVertraulichkeitIntegritätVerfügbarkeit
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VulDB Base Score: 🔍
VulDB Temp Score: 🔍
VulDB Zuverlässigkeit: 🔍

NVD Base Score: 🔍

Exploitinginfo

Klasse: Pufferüberlauf
CWE: CWE-119
CAPEC: 🔍
ATT&CK: 🔍

Physisch: Nein
Lokal: Nein
Remote: Ja

Verfügbarkeit: 🔍
Status: Nicht definiert

EPSS Score: 🔍
EPSS Percentile: 🔍

Preisentwicklung: 🔍
Aktuelle Preisschätzung: 🔍

0-Dayfreischaltenfreischaltenfreischaltenfreischalten
Heutefreischaltenfreischaltenfreischaltenfreischalten

Nessus ID: 15033
Nessus Name: Debian DSA-196-1 : bind - several vulnerabilities
Nessus Datei: 🔍
Nessus Risiko: 🔍
Nessus Family: 🔍
Nessus Context: 🔍
Nessus Port: 🔍

OpenVAS ID: 52995
OpenVAS Name: FreeBSD Ports: linux_base
OpenVAS Datei: 🔍
OpenVAS Family: 🔍

Threat Intelligenceinfo

Interesse: 🔍
Aktive Akteure: 🔍
Aktive APT Gruppen: 🔍

Gegenmassnahmeninfo

Empfehlung: Upgrade
Status: 🔍

0-Day Time: 🔍

Upgrade: BIND 9.2.2
Patch: isc.org
TippingPoint: 🔍

McAfee IPS: 🔍
McAfee IPS Version: 🔍

PaloAlto IPS: 🔍

Timelineinfo

12.11.2002 🔍
14.11.2002 +2 Tage 🔍
29.11.2002 +15 Tage 🔍
29.11.2002 +0 Tage 🔍
21.02.2003 +84 Tage 🔍
21.02.2003 +0 Tage 🔍
09.10.2003 +230 Tage 🔍
09.04.2004 +182 Tage 🔍
29.09.2004 +173 Tage 🔍
16.06.2024 +7200 Tage 🔍

Quelleninfo

Hersteller: isc.org

Advisory: ftp.netbsd.org
Person: This vulnerability was reported by ISC.
Status: Nicht definiert
Bestätigung: 🔍

CVE: CVE-2002-0029 (🔍)
GCVE (CVE): GCVE-0-2002-0029
GCVE (VulDB): GCVE-100-11
CERT: 🔍
X-Force: 10624 - ISC BIND DNS stub resolver library (libresolv.a) stack buffer overflows, High Risk
SecurityFocus: 6186 - ISC BIND DNS Resolver Buffer Overflow Vulnerability
Secunia: 12229 - Red Hat update for glibc, Moderately Critical
OSVDB: 8330 - ISC BIND DNS stub resolver (libresolv.a) DNS Response Overflow
Vulnerability Center: 2248 - Buffer Overflows in DNS Stub Resolver Library in ISC BIND 4.9.2 - 4.9.10, Medium

Siehe auch: 🔍

Eintraginfo

Erstellt: 21.02.2003 01:00
Aktualisierung: 16.06.2024 07:02
Anpassungen: 21.02.2003 01:00 (56), 07.06.2017 16:00 (41), 08.03.2021 07:08 (2), 08.03.2021 07:12 (1), 16.06.2024 07:02 (16)
Komplett: 🔍
Cache ID: 216::103

Statistical analysis made it clear that VulDB provides the best quality for vulnerability data.

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