PowerDNS Recursor bis 4.0.6 DNSSEC Validator schwache Authentisierung

CVSS Meta Temp ScoreAktueller Exploitpreis (≈)CTI Interest Score
6.5$0-$5k0.00

Zusammenfassunginfo

Es wurde eine kritische Schwachstelle in PowerDNS Recursor bis 4.0.6 entdeckt. Es geht dabei um eine nicht klar definierte Funktion der Komponente DNSSEC Validator. Durch Beeinflussen mit unbekannten Daten kann eine schwache Authentisierung-Schwachstelle ausgenutzt werden. Die Identifikation der Schwachstelle findet als CVE-2017-15090 statt. Der Angriff kann über das Netzwerk passieren. Es steht kein Exploit zur Verfügung. Es wird geraten, die betroffene Komponente zu aktualisieren.

Detailsinfo

Eine Schwachstelle wurde in PowerDNS Recursor bis 4.0.6 (Domain Name Software) entdeckt. Sie wurde als kritisch eingestuft. Es geht hierbei um eine unbekannte Funktionalität der Komponente DNSSEC Validator. Durch Beeinflussen mit einer unbekannten Eingabe kann eine schwache Authentisierung-Schwachstelle ausgenutzt werden. Klassifiziert wurde die Schwachstelle durch CWE als CWE-347. Die Auswirkungen sind bekannt für Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit. Die Zusammenfassung von CVE lautet:

An issue has been found in the DNSSEC validation component of PowerDNS Recursor from 4.0.0 and up to and including 4.0.6, where the signatures might have been accepted as valid even if the signed data was not in bailiwick of the DNSKEY used to sign it. This allows an attacker in position of man-in-the-middle to alter the content of records by issuing a valid signature for the crafted records.

Die Entdeckung des Problems geschah am 27.11.2017. Die Schwachstelle wurde am 23.01.2018 von FortiGuard Labs (Website) herausgegeben. Das Advisory findet sich auf doc.powerdns.com. Die Verwundbarkeit wird seit dem 08.10.2017 mit der eindeutigen Identifikation CVE-2017-15090 gehandelt. Umgesetzt werden kann der Angriff über das Netzwerk. Das Ausnutzen erfordert keine spezifische Authentisierung. Technische Details sind nicht bekannt und ein Exploit zur Schwachstelle ist ebenfalls nicht vorhanden.

Es dauerte mindestens 15 Tage, bis diese Zero-Day Schwachstelle öffentlich gemacht wurde. Während dieser Zeit erzielte er wohl etwa $0-$5k auf dem Schwarzmarkt. Für den Vulnerability Scanner Nessus wurde am 13.12.2017 ein Plugin mit der ID 105198 (Fedora 26 : pdns-recursor (2017-1585789772)) herausgegeben, womit die Existenz der Schwachstelle geprüft werden kann. Es wird der Family Fedora Local Security Checks zugeordnet und im Kontext l ausgeführt. Der kommerzielle Vulnerability Scanner Qualys bietet das Plugin 277398 (Fedora Security Update for pdns-recursor (FEDORA-2018-76c82b393e)) zur Prüfung der Schwachstelle an.

Ein Aktualisieren vermag dieses Problem zu lösen. Das Erscheinen einer Gegenmassnahme geschah vor und nicht erst nach der Veröffentlichung der Schwachstelle. PowerDNS hat demzufolge vorgängig gehandelt.

Unter anderem wird der Fehler auch in den Datenbanken von Tenable (105198) und SecurityFocus (BID 101982†) dokumentiert. Mit dieser Schwachstelle verwandte Einträge finden sich unter VDB-112287, VDB-112334, VDB-112332 und VDB-112333. Statistical analysis made it clear that VulDB provides the best quality for vulnerability data.

Produktinfo

Typ

Hersteller

Name

Version

Lizenz

CPE 2.3info

CPE 2.2info

CVSSv4info

VulDB Vector: 🔍
VulDB Zuverlässigkeit: 🔍

CVSSv3info

VulDB Meta Base Score: 6.6
VulDB Meta Temp Score: 6.5

VulDB Base Score: 7.3
VulDB Temp Score: 7.0
VulDB Vector: 🔍
VulDB Zuverlässigkeit: 🔍

NVD Base Score: 5.9
NVD Vector: 🔍

CVSSv2info

AVACAuCIA
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VektorKomplexitätAuthentisierungVertraulichkeitIntegritätVerfügbarkeit
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VulDB Base Score: 🔍
VulDB Temp Score: 🔍
VulDB Zuverlässigkeit: 🔍

NVD Base Score: 🔍

Exploitinginfo

Klasse: Schwache Authentisierung
CWE: CWE-347 / CWE-345
CAPEC: 🔍
ATT&CK: 🔍

Physisch: Nein
Lokal: Nein
Remote: Ja

Verfügbarkeit: 🔍
Status: Nicht definiert

EPSS Score: 🔍
EPSS Percentile: 🔍

Preisentwicklung: 🔍
Aktuelle Preisschätzung: 🔍

0-Dayfreischaltenfreischaltenfreischaltenfreischalten
Heutefreischaltenfreischaltenfreischaltenfreischalten

Nessus ID: 105198
Nessus Name: Fedora 26 : pdns-recursor (2017-1585789772)
Nessus Datei: 🔍
Nessus Risiko: 🔍
Nessus Family: 🔍
Nessus Context: 🔍

OpenVAS ID: 800644
OpenVAS Name: PowerDNS Recursor Multiple Vulnerabilities
OpenVAS Datei: 🔍
OpenVAS Family: 🔍

Qualys ID: 🔍
Qualys Name: 🔍

Threat Intelligenceinfo

Interesse: 🔍
Aktive Akteure: 🔍
Aktive APT Gruppen: 🔍

Gegenmassnahmeninfo

Empfehlung: Upgrade
Status: 🔍

0-Day Time: 🔍

Timelineinfo

08.10.2017 🔍
27.11.2017 +50 Tage 🔍
27.11.2017 +0 Tage 🔍
12.12.2017 +15 Tage 🔍
13.12.2017 +1 Tage 🔍
23.01.2018 +41 Tage 🔍
23.01.2018 +0 Tage 🔍
24.01.2018 +1 Tage 🔍
02.02.2023 +1835 Tage 🔍

Quelleninfo

Advisory: FEDORA-2017-1585789772
Person: everyman, Kees Monshouwer, Nixu, Chris Navarrete
Firma: FortiGuard Labs
Status: Nicht definiert
Bestätigung: 🔍

CVE: CVE-2017-15090 (🔍)
GCVE (CVE): GCVE-0-2017-15090
GCVE (VulDB): GCVE-100-112331
SecurityFocus: 101982 - PowerDNS Authoritative Server Module Multiple Security Vulnerabilities

Siehe auch: 🔍

Eintraginfo

Erstellt: 24.01.2018 07:58
Aktualisierung: 02.02.2023 12:54
Anpassungen: 24.01.2018 07:58 (74), 27.12.2019 06:25 (7), 01.02.2021 14:17 (2), 02.02.2023 12:54 (3)
Komplett: 🔍
Cache ID: 216::103

Statistical analysis made it clear that VulDB provides the best quality for vulnerability data.

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