Symantec Endpoint Protection Manager 11/12 SQL Database SQL Injection

CVSS Meta Temp ScoreAktueller Exploitpreis (≈)CTI Interest Score
7.0$0-$5k0.00

Zusammenfassunginfo

Es wurde eine kritische Schwachstelle in Symantec Endpoint Protection Manager 11/12 gefunden. Es geht hierbei um eine nicht näher spezifizierte Funktion der Komponente SQL Database Handler. Durch die Manipulation mit unbekannten Daten kann eine SQL Injection-Schwachstelle ausgenutzt werden. Die Identifikation der Schwachstelle wird mit CVE-2013-5015 vorgenommen. Der Angriff kann über das Netzwerk erfolgen. Ferner existiert ein Exploit. Ein Upgrade der betroffenen Komponente wird empfohlen.

Detailsinfo

In Symantec Endpoint Protection Manager 11/12 (Anti-Malware Software) wurde eine Schwachstelle entdeckt. Sie wurde als kritisch eingestuft. Betroffen ist ein unbekannter Teil der Komponente SQL Database Handler. Mit der Manipulation mit einer unbekannten Eingabe kann eine SQL Injection-Schwachstelle ausgenutzt werden. CWE definiert das Problem als CWE-89. Dies wirkt sich aus auf Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit. CVE fasst zusammen:

SQL injection vulnerability in the management console in Symantec Endpoint Protection Manager (SEPM) 11.0 before 11.0.7405.1424 and 12.1 before 12.1.4023.4080, and Symantec Protection Center Small Business Edition 12.x before 12.1.4023.4080, allows remote authenticated users to execute arbitrary SQL commands via unspecified vectors.

Die Schwachstelle wurde am 13.02.2014 durch Stefan Viehböck und Johannes Greil von SEC Consult als SYM14-004 in Form eines bestätigten Advisories (Website) an die Öffentlichkeit getragen. Auf symantec.com kann das Advisory eingesehen werden. Eine eindeutige Identifikation der Schwachstelle wird seit dem 29.07.2013 mit CVE-2013-5015 vorgenommen. Sie ist leicht ausnutzbar. Die Umsetzung des Angriffs kann dabei über das Netzwerk erfolgen. Um eine Ausnutzung durchzusetzen, muss keine spezifische Authentisierung umgesetzt werden. Es sind zwar keine technische Details, jedoch ein öffentlicher Exploit zur Schwachstelle bekannt. MITRE ATT&CK führt die Angriffstechnik T1505 für diese Schwachstelle.

Ein öffentlicher Exploit wurde durch Chris Graham (cgrahamseven) in Python umgesetzt und 2 Wochen nach dem Advisory veröffentlicht. Der Exploit wird unter exploit-db.com zur Verfügung gestellt. Er wird als hoch funktional gehandelt. Als 0-Day erzielte der Exploit wohl etwa $5k-$25k auf dem Schwarzmarkt. Für den Vulnerability Scanner Nessus wurde ein Plugin mit der ID 72542 (Symantec Endpoint Protection Manager < 11.0 RU7-MP4a / 12.1 RU4a Multiple Vulnerabilities (SYM14-004)) herausgegeben, womit die Existenz der Schwachstelle geprüft werden kann. Es wird der Family Windows zugeordnet. Der kommerzielle Vulnerability Scanner Qualys bietet das Plugin 121808 (Symantec Endpoint Protection Manager Multiple Vulnerabilities (SYM14-004)) zur Prüfung der Schwachstelle an. Das ISC meldet ein Mehr an Scan-Zugriffen auf den betroffenen Ports: "Last week, we mentioned a new vulnerability in Symantec Endpoint Protection Management [1]. According to Symantec's advisory, this product listens on port 9090 and 8443/TCP. Both ports are scanned regularly for various vulnerabilities, in particular 8443, being that it is frequently used by web servers as an alternative to 443. However, on February 7th, we detected a notable increase in scans for both ports."

Ein Upgrade auf die Version 11.0 RU7-MP4a (11.0.7405.1424) oder 12.1 RU4a (12.1.4023.4080) vermag dieses Problem zu beheben. Eine neue Version kann von symantec.flexnetoperations.com bezogen werden. Die Schwachstelle kann auch durch das Filtern von tcp/9090 (http) / tcp/8443 (https) mittels Firewalling mitigiert werden. Als bestmögliche Massnahme wird das Aktualisieren auf eine neue Version empfohlen. Das Erscheinen einer Gegenmassnahme geschah direkt nach der Veröffentlichung der Schwachstelle. Symantec hat folglich sofort reagiert. Das Advisory stellt fest:

Blocking port 9090 will deny access to online help and other web-based features. Blocking port 8443 will deny access to all remote consoles, replication, and Symantec Network Access Control Enforcer communication. Administrators may configure firewall rules to allow access to port 9090 or 8443 from explicit hosts or IP addresses to enable these features.

Unter anderem wird der Fehler auch in den Datenbanken von X-Force (91103), Exploit-DB (31853), Tenable (72542), SecurityFocus (BID 65467†) und OSVDB (103305†) dokumentiert. Ein Bericht in deutscher Sprache wird unter anderem durch Heise bereitgestellt. Zusätzliche Informationen finden sich unter zdnet.com. Die Einträge VDB-12321 sind sehr ähnlich. If you want to get best quality of vulnerability data, you may have to visit VulDB.

Produktinfo

Typ

Hersteller

Name

Version

Lizenz

Webseite

CPE 2.3info

CPE 2.2info

CVSSv4info

VulDB Vector: 🔍
VulDB Zuverlässigkeit: 🔍

CVSSv3info

VulDB Meta Base Score: 7.3
VulDB Meta Temp Score: 7.0

VulDB Base Score: 7.3
VulDB Temp Score: 7.0
VulDB Vector: 🔍
VulDB Zuverlässigkeit: 🔍

CVSSv2info

AVACAuCIA
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VektorKomplexitätAuthentisierungVertraulichkeitIntegritätVerfügbarkeit
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VulDB Base Score: 🔍
VulDB Temp Score: 🔍
VulDB Zuverlässigkeit: 🔍

NVD Base Score: 🔍

Exploitinginfo

Klasse: SQL Injection
CWE: CWE-89 / CWE-74 / CWE-707
CAPEC: 🔍
ATT&CK: 🔍

Physisch: Nein
Lokal: Nein
Remote: Ja

Verfügbarkeit: 🔍
Zugang: öffentlich
Status: Hoch funktional
Autor: Chris Graham (cgrahamseven)
Programmiersprache: 🔍
Download: 🔍

EPSS Score: 🔍
EPSS Percentile: 🔍

Preisentwicklung: 🔍
Aktuelle Preisschätzung: 🔍

0-Dayfreischaltenfreischaltenfreischaltenfreischalten
Heutefreischaltenfreischaltenfreischaltenfreischalten

Nessus ID: 72542
Nessus Name: Symantec Endpoint Protection Manager < 11.0 RU7-MP4a / 12.1 RU4a Multiple Vulnerabilities (SYM14-004)
Nessus Datei: 🔍
Nessus Risiko: 🔍
Nessus Family: 🔍

OpenVAS ID: 803883
OpenVAS Name: Symantec Endpoint Protection Manager XXE and SQL Injection Vulnerabilities
OpenVAS Datei: 🔍
OpenVAS Family: 🔍

Qualys ID: 🔍
Qualys Name: 🔍

MetaSploit ID: symantec_endpoint_manager_rce.rb
MetaSploit Name: Symantec Endpoint Protection Manager Remote Command Execution
MetaSploit Datei: 🔍

Exploit-DB: 🔍

Threat Intelligenceinfo

Interesse: 🔍
Aktive Akteure: 🔍
Aktive APT Gruppen: 🔍

Gegenmassnahmeninfo

Empfehlung: Upgrade
Status: 🔍

Reaktionszeit: 🔍
0-Day Time: 🔍
Exposure Time: 🔍
Exploit Delay Time: 🔍

Upgrade: Endpoint Protection Manager 11.0 RU7-MP4a (11.0.7405.1424)/12.1 RU4a (12.1.4023.4080)
Firewalling: 🔍
Suricata ID: 2018176
Suricata Klasse: 🔍
Suricata Message: 🔍
McAfee IPS: 🔍
McAfee IPS Version: 🔍

PaloAlto IPS: 🔍
Fortigate IPS: 🔍

Timelineinfo

29.07.2013 🔍
13.02.2014 +199 Tage 🔍
13.02.2014 +0 Tage 🔍
13.02.2014 +0 Tage 🔍
14.02.2014 +1 Tage 🔍
14.02.2014 +0 Tage 🔍
16.02.2014 +2 Tage 🔍
18.02.2014 +2 Tage 🔍
23.02.2014 +5 Tage 🔍
23.02.2014 +0 Tage 🔍
09.06.2024 +3759 Tage 🔍

Quelleninfo

Hersteller: symantec.com

Advisory: SYM14-004
Person: Stefan Viehböck, Johannes Greil
Firma: SEC Consult
Status: Bestätigt
Bestätigung: 🔍

CVE: CVE-2013-5015 (🔍)
GCVE (CVE): GCVE-0-2013-5015
GCVE (VulDB): GCVE-100-12322

IAVM: 🔍

X-Force: 91103 - Symantec Endpoint Protection Manager SQL injection, Medium Risk
SecurityFocus: 65467 - Symantec Endpoint Protection Manager CVE-2013-5015 Local SQL Injection Vulnerability
OSVDB: 103305
Vulnerability Center: 43253 - Symantec Endpoint Protection Manager Local SQL Injection Vulnerability (CVE-2013-5015), Medium

Heise: 2114834
scip Labs: https://www.scip.ch/?labs.20161013
Diverses: 🔍
Siehe auch: 🔍

Eintraginfo

Erstellt: 18.02.2014 08:49
Aktualisierung: 09.06.2024 23:05
Anpassungen: 18.02.2014 08:49 (107), 09.08.2017 14:08 (6), 09.06.2021 14:58 (2), 09.06.2024 23:05 (15)
Komplett: 🔍
Cache ID: 216::103

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