OpenSSL 1.0.1n/1.0.1o/1.0.2b/1.0.2c x509 Basic Constraints crypto/x509/x509_vfy.c X509_verify_cert erweiterte Rechte
| CVSS Meta Temp Score | Aktueller Exploitpreis (≈) | CTI Interest Score |
|---|---|---|
| 6.3 | $0-$5k | 0.00 |
Zusammenfassung
Es wurde eine Schwachstelle in OpenSSL 1.0.1n/1.0.1o/1.0.2b/1.0.2c ausgemacht. Sie wurde als kritisch eingestuft. Betroffen davon ist die Funktion X509_verify_cert der Datei crypto/x509/x509_vfy.c der Komponente x509 Basic Constraints Handler. Die Bearbeitung verursacht erweiterte Rechte.
Die Verwundbarkeit wird mit der eindeutigen Identifikation CVE-2015-1793 gehandelt. Umgesetzt werden kann der Angriff über das Netzwerk. Desweiteren ist ein Exploit verfügbar.
Als bestmögliche Massnahme wird das Einspielen eines Upgrades empfohlen.
Details
In OpenSSL 1.0.1n/1.0.1o/1.0.2b/1.0.2c (Network Encryption Software) wurde eine Schwachstelle ausgemacht. Sie wurde als kritisch eingestuft. Hierbei betrifft es die Funktion X509_verify_cert der Datei crypto/x509/x509_vfy.c der Komponente x509 Basic Constraints Handler. Durch die Manipulation mit einer unbekannten Eingabe kann eine erweiterte Rechte-Schwachstelle ausgenutzt werden. CWE definiert das Problem als CWE-254. Dies wirkt sich aus auf Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit. CVE fasst zusammen:
The X509_verify_cert function in crypto/x509/x509_vfy.c in OpenSSL 1.0.1n, 1.0.1o, 1.0.2b, and 1.0.2c does not properly process X.509 Basic Constraints cA values during identification of alternative certificate chains, which allows remote attackers to spoof a Certification Authority role and trigger unintended certificate verifications via a valid leaf certificate.Eingeführt wurde der Fehler am 11.06.2015. Die Schwachstelle wurde am 09.07.2015 von Oracle in Form eines bestätigten GIT Commits (GIT Repository) an die Öffentlichkeit getragen. Auf git.openssl.org kann das Advisory eingesehen werden. Eine eindeutige Identifikation der Schwachstelle wird seit dem 17.02.2015 mit CVE-2015-1793 vorgenommen. Das Ausnutzen gilt als schwierig. Die Umsetzung des Angriffs kann dabei über das Netzwerk erfolgen. Um eine Ausnutzung durchzusetzen, muss keine spezifische Authentisierung umgesetzt werden. Es sind sowohl technische Details als auch ein öffentlicher Exploit zur Schwachstelle bekannt. MITRE ATT&CK führt die Angriffstechnik T1211 für diese Schwachstelle. Der folgende Code generiert das Problem:
ctx->last_untrusted--;
Unter exploit-db.com wird der Exploit zur Verfügung gestellt. Er wird als hoch funktional gehandelt. Insgesamt 28 Tage schien es sich um eine nicht veröffentlichte Zero-Day Schwachstelle gehandelt zu haben. Während dieser Zeit erzielte er wohl etwa $25k-$100k auf dem Schwarzmarkt. Für den Vulnerability Scanner Nessus wurde am 13.07.2015 ein Plugin mit der ID 84647 (Amazon Linux AMI : openssl (ALAS-2015-564)) herausgegeben, womit die Existenz der Schwachstelle geprüft werden kann. Es wird der Family Amazon Linux Local Security Checks zugeordnet und im Kontext l ausgeführt. Der kommerzielle Vulnerability Scanner Qualys bietet das Plugin 86487 (HP System Management Homepage Multiple Vulnerabilities (HPSBMU03546)) zur Prüfung der Schwachstelle an. Das deutsche Nachrichtenportal relativiert das Risiko der Schwachstelle: "Bei näherer Betrachtung erscheint die Lücke nicht mehr ganz so dramatisch wie es zunächst den Anschein hat. Server, also das Haupteinsatzgebiet von OpenSSL, sind von der Lücke eher weniger betroffen, da Client-Zertifikate nur in Ausnahmen zum Einsatz kommen. Bei Clients ist die Angriffsfläche ebenfalls kaum vorhanden, da dort nur selten OpenSSL zum Einsatz kommt. Firefox nutzt Mozillas NSS-Bibliothek und der Internet Explorer verwendet die Krypto-Infrastruktur von Windows."
Ein Upgrade auf die Version 1.0.1p oder 1.0.2d vermag dieses Problem zu beheben. Die Schwachstelle lässt sich auch durch das Einspielen eines Patches beheben. Dieser kann von git.openssl.org bezogen werden. Das Problem kann zusätzlich durch den Einsatz von BoringSSL als alternatives Produkt mitigiert werden. Als bestmögliche Massnahme wird das Aktualisieren auf eine neue Version empfohlen. Das Erscheinen einer Gegenmassnahme geschah vor und nicht erst nach der Veröffentlichung der Schwachstelle. Die Entwickler haben folglich vorgängig reagiert. Die Schwachstelle wird durch folgenden Code angegangen:
ctx->last_untrusted = sk_X509_num(ctx->chain);Weiterführend können Angriffe durch TippingPoint mittels dem Filter 20122 erkannt werden.
Unter anderem wird der Fehler auch in den Datenbanken von X-Force (104500), Exploit-DB (38640), Tenable (84647), SecurityFocus (BID 91787†) und Vulnerability Center (SBV-52055†) dokumentiert. Weiterführende Informationen auf Deutsch finden sich auf heise.de. Von weiterem Interesse können die folgenden Einträge sein: VDB-78584, VDB-78603, VDB-78601 und VDB-78562. If you want to get best quality of vulnerability data, you may have to visit VulDB.
Produkt
Typ
Name
Version
Lizenz
Support
- end of life (old version)
Webseite
- Produkt: https://www.openssl.org/
CPE 2.3
CPE 2.2
CVSSv4
VulDB Vector: 🔍VulDB Zuverlässigkeit: 🔍
CVSSv3
VulDB Meta Base Score: 6.5VulDB Meta Temp Score: 6.3
VulDB Base Score: 6.5
VulDB Temp Score: 6.2
VulDB Vector: 🔍
VulDB Zuverlässigkeit: 🔍
NVD Base Score: 6.5
NVD Vector: 🔍
CVSSv2
| AV | AC | Au | C | I | A |
|---|---|---|---|---|---|
| 💳 | 💳 | 💳 | 💳 | 💳 | 💳 |
| 💳 | 💳 | 💳 | 💳 | 💳 | 💳 |
| 💳 | 💳 | 💳 | 💳 | 💳 | 💳 |
| Vektor | Komplexität | Authentisierung | Vertraulichkeit | Integrität | Verfügbarkeit |
|---|---|---|---|---|---|
| freischalten | freischalten | freischalten | freischalten | freischalten | freischalten |
| freischalten | freischalten | freischalten | freischalten | freischalten | freischalten |
| freischalten | freischalten | freischalten | freischalten | freischalten | freischalten |
VulDB Base Score: 🔍
VulDB Temp Score: 🔍
VulDB Zuverlässigkeit: 🔍
NVD Base Score: 🔍
Exploiting
Klasse: Erweiterte RechteCWE: CWE-254
CAPEC: 🔍
ATT&CK: 🔍
Physisch: Nein
Lokal: Nein
Remote: Ja
Verfügbarkeit: 🔍
Zugang: öffentlich
Status: Hoch funktional
Download: 🔍
EPSS Score: 🔍
EPSS Percentile: 🔍
Preisentwicklung: 🔍
Aktuelle Preisschätzung: 🔍
| 0-Day | freischalten | freischalten | freischalten | freischalten |
|---|---|---|---|---|
| Heute | freischalten | freischalten | freischalten | freischalten |
Nessus ID: 84647
Nessus Name: Amazon Linux AMI : openssl (ALAS-2015-564)
Nessus Datei: 🔍
Nessus Risiko: 🔍
Nessus Family: 🔍
Nessus Context: 🔍
OpenVAS ID: 14611
OpenVAS Name: Amazon Linux Local Check: ALAS-2015-564
OpenVAS Datei: 🔍
OpenVAS Family: 🔍
Qualys ID: 🔍
Qualys Name: 🔍
MetaSploit ID: openssl_altchainsforgery_mitm_proxy.rb
MetaSploit Name: OpenSSL Alternative Chains Certificate Forgery MITM Proxy
MetaSploit Datei: 🔍
Exploit-DB: 🔍
Threat Intelligence
Interesse: 🔍Aktive Akteure: 🔍
Aktive APT Gruppen: 🔍
Gegenmassnahmen
Empfehlung: UpgradeStatus: 🔍
0-Day Time: 🔍
Upgrade: OpenSSL 1.0.1p/1.0.2d
Patch: 9a0db453ba017ebcaccbee933ee6511a9ae4d1c8
Alternative: BoringSSL
TippingPoint: 🔍
McAfee IPS: 🔍
McAfee IPS Version: 🔍
Timeline
17.02.2015 🔍11.06.2015 🔍
09.07.2015 🔍
09.07.2015 🔍
09.07.2015 🔍
09.07.2015 🔍
10.07.2015 🔍
13.07.2015 🔍
17.08.2015 🔍
15.07.2016 🔍
25.06.2024 🔍
Quellen
Produkt: openssl.orgAdvisory: git.openssl.org
Firma: Oracle
Status: Bestätigt
Bestätigung: 🔍
CVE: CVE-2015-1793 (🔍)
GCVE (CVE): GCVE-0-2015-1793
GCVE (VulDB): GCVE-100-76354
OVAL: 🔍
X-Force: 104500 - OpenSSL certificate chain logic security bypass
SecurityFocus: 91787 - Oracle July 2016 Critical Patch Update Multiple Vulnerabilities
SecurityTracker: 1032817
Vulnerability Center: 52055 - OpenSSL Remote Bypass Restrictions via Untrusted Certificates, Medium
Heise: 2747563
scip Labs: https://www.scip.ch/?labs.20161013
Siehe auch: 🔍
Eintrag
Erstellt: 10.07.2015 09:36Aktualisierung: 25.06.2024 06:10
Anpassungen: 10.07.2015 09:36 (71), 21.09.2018 10:28 (32), 23.05.2022 18:49 (4), 23.05.2022 18:57 (10), 25.06.2024 06:10 (20)
Komplett: 🔍
Cache ID: 216::103
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