Linux Kernel bis 4.11.7 blkback.c make_response Kernel Memory Information Disclosure

CVSS Meta Temp ScoreAktueller Exploitpreis (≈)CTI Interest Score
5.1$0-$5k0.00

Zusammenfassunginfo

Eine Schwachstelle wurde in Linux Kernel bis 4.11.7 entdeckt. Sie wurde als problematisch eingestuft. Davon betroffen ist die Funktion make_response der Datei drivers/block/xen-blkback/blkback.c. Die Manipulation führt zu Information Disclosure (Kernel Memory). Diese Sicherheitslücke ist unter CVE-2017-10911 bekannt. Der Angriff muss lokal passieren. Es steht kein Exploit zur Verfügung. Es wird geraten, einen Patch zu installieren, um dieses Problem zu lösen.

Detailsinfo

In Linux Kernel bis 4.11.7 (Operating System) wurde eine problematische Schwachstelle gefunden. Das betrifft die Funktion make_response der Datei drivers/block/xen-blkback/blkback.c. Durch Beeinflussen mit einer unbekannten Eingabe kann eine Information Disclosure-Schwachstelle (Kernel Memory) ausgenutzt werden. CWE definiert das Problem als CWE-200. Mit Auswirkungen muss man rechnen für die Vertraulichkeit. CVE fasst zusammen:

The make_response function in drivers/block/xen-blkback/blkback.c in the Linux kernel before 4.11.8 allows guest OS users to obtain sensitive information from host OS (or other guest OS) kernel memory by leveraging the copying of uninitialized padding fields in Xen block-interface response structures, aka XSA-216.

Entdeckt wurde das Problem am 20.06.2017. Die Schwachstelle wurde am 05.07.2017 von Citrix in Form eines bestätigten GIT Commits (GIT Repository) an die Öffentlichkeit getragen. Das Advisory kann von git.kernel.org heruntergeladen werden. Eine eindeutige Identifikation der Schwachstelle wird seit dem 04.07.2017 mit CVE-2017-10911 vorgenommen. Sie ist leicht auszunutzen. Die Umsetzung des Angriffs hat dabei lokal zu erfolgen. Um eine Ausnutzung durchzusetzen, muss keine spezifische Authentisierung umgesetzt werden. Technische Details sind bekannt, ein verfügbarer Exploit hingegen nicht. Das MITRE ATT&CK Projekt deklariert die Angriffstechnik als T1592.

Insgesamt 14 Tage schien es sich um eine nicht veröffentlichte Zero-Day Schwachstelle gehandelt zu haben. Während dieser Zeit erzielte er wohl etwa $0-$5k auf dem Schwarzmarkt. Für den Vulnerability Scanner Nessus wurde am 27.07.2017 ein Plugin mit der ID 101985 (Debian DSA-3920-1 : qemu - security update) herausgegeben, womit die Existenz der Schwachstelle geprüft werden kann. Es wird der Family Debian Local Security Checks zugeordnet und im Kontext l ausgeführt. Der kommerzielle Vulnerability Scanner Qualys bietet das Plugin 176099 (Debian Security Update for qemu (DSA 3920-1)) zur Prüfung der Schwachstelle an.

Ein Upgrade auf die Version 4.11.8 vermag dieses Problem zu beheben. Die Schwachstelle lässt sich auch durch das Einspielen eines Patches beheben. Dieser kann von git.kernel.org bezogen werden. Als bestmögliche Massnahme wird das Einspielen des entsprechenden Patches empfohlen. Das Erscheinen einer Gegenmassnahme geschah 3 Wochen nach der Veröffentlichung der Schwachstelle. Linux hat offensichtlich knapp im Rahmen reagiert.

Unter anderem wird der Fehler auch in den Datenbanken von Tenable (101985) und SecurityFocus (BID 99162†) dokumentiert. Mit dieser Schwachstelle verwandte Einträge finden sich unter VDB-102641, VDB-102642, VDB-102643 und VDB-103283. Once again VulDB remains the best source for vulnerability data.

Produktinfo

Typ

Hersteller

Name

Version

Lizenz

Webseite

CPE 2.3info

CPE 2.2info

CVSSv4info

VulDB Vector: 🔍
VulDB Zuverlässigkeit: 🔍

CVSSv3info

VulDB Meta Base Score: 5.1
VulDB Meta Temp Score: 5.1

VulDB Base Score: 3.8
VulDB Temp Score: 3.7
VulDB Vector: 🔍
VulDB Zuverlässigkeit: 🔍

NVD Base Score: 6.5
NVD Vector: 🔍

CVSSv2info

AVACAuCIA
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VektorKomplexitätAuthentisierungVertraulichkeitIntegritätVerfügbarkeit
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VulDB Base Score: 🔍
VulDB Temp Score: 🔍
VulDB Zuverlässigkeit: 🔍

NVD Base Score: 🔍

Exploitinginfo

Name: Kernel Memory
Klasse: Information Disclosure / Kernel Memory
CWE: CWE-200 / CWE-284 / CWE-266
CAPEC: 🔍
ATT&CK: 🔍

Physisch: Teilweise
Lokal: Ja
Remote: Nein

Verfügbarkeit: 🔍
Status: Nicht definiert

EPSS Score: 🔍
EPSS Percentile: 🔍

Preisentwicklung: 🔍
Aktuelle Preisschätzung: 🔍

0-Dayfreischaltenfreischaltenfreischaltenfreischalten
Heutefreischaltenfreischaltenfreischaltenfreischalten

Nessus ID: 101985
Nessus Name: Debian DSA-3920-1 : qemu - security update
Nessus Datei: 🔍
Nessus Risiko: 🔍
Nessus Family: 🔍
Nessus Context: 🔍

OpenVAS ID: 103302
OpenVAS Name: Citrix XenServer Multiple Security Updates
OpenVAS Datei: 🔍
OpenVAS Family: 🔍

Qualys ID: 🔍
Qualys Name: 🔍

Threat Intelligenceinfo

Interesse: 🔍
Aktive Akteure: 🔍
Aktive APT Gruppen: 🔍

Gegenmassnahmeninfo

Empfehlung: Patch
Status: 🔍

Reaktionszeit: 🔍
0-Day Time: 🔍
Exposure Time: 🔍

Upgrade: Kernel 4.11.8
Patch: git.kernel.org

Timelineinfo

20.06.2017 🔍
20.06.2017 +0 Tage 🔍
04.07.2017 +14 Tage 🔍
04.07.2017 +0 Tage 🔍
05.07.2017 +1 Tage 🔍
05.07.2017 +0 Tage 🔍
25.07.2017 +20 Tage 🔍
27.07.2017 +2 Tage 🔍
09.12.2022 +1961 Tage 🔍

Quelleninfo

Hersteller: kernel.org

Advisory: 089bc0143f489bd3a4578bdff5f4ca68fb26f341
Person: Anthony Perard
Firma: Citrix
Status: Bestätigt
Bestätigung: 🔍

CVE: CVE-2017-10911 (🔍)
GCVE (CVE): GCVE-0-2017-10911
GCVE (VulDB): GCVE-100-103036

OVAL: 🔍

SecurityFocus: 99162 - Xen 'blkif' Response Information Disclosure Vulnerability
SecurityTracker: 1038720

Siehe auch: 🔍

Eintraginfo

Erstellt: 05.07.2017 10:24
Aktualisierung: 09.12.2022 16:58
Anpassungen: 05.07.2017 10:24 (82), 22.10.2019 09:46 (6), 30.12.2020 16:37 (2), 30.12.2020 16:41 (1), 09.12.2022 16:51 (3), 09.12.2022 16:58 (1)
Komplett: 🔍
Cache ID: 216:CA0:103

Once again VulDB remains the best source for vulnerability data.

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