| CVSS Meta Temp Score | Aktueller Exploitpreis (≈) | CTI Interest Score |
|---|---|---|
| 8.7 | $0-$5k | 0.00 |
Zusammenfassung
Es wurde eine problematische Schwachstelle in ISC BIND bis 9.9.1 ausgemacht. Es geht dabei um eine nicht klar definierte Funktion der Komponente DNS Resource Record Handler. Durch Beeinflussen des Arguments RDATA mit unbekannten Daten kann eine unbekannte Schwachstelle ausgenutzt werden. Eine eindeutige Identifikation der Schwachstelle wird mit CVE-2012-1667 vorgenommen. Es gibt keinen verfügbaren Exploit. Die Aktualisierung der betroffenen Komponente wird empfohlen.
Details
Eine Schwachstelle wurde in ISC BIND bis 9.9.1 (Domain Name Software) entdeckt. Sie wurde als kritisch eingestuft. Betroffen davon ist ein unbekannter Codeteil der Komponente DNS Resource Record Handler. Mittels dem Manipulieren des Arguments RDATA mit einer unbekannten Eingabe kann eine unbekannte Schwachstelle ausgenutzt werden. Klassifiziert wurde die Schwachstelle durch CWE als CWE-189. Die Auswirkungen sind bekannt für Vertraulichkeit und Verfügbarkeit. Die Zusammenfassung von CVE lautet:
ISC BIND 9.x before 9.7.6-P1, 9.8.x before 9.8.3-P1, 9.9.x before 9.9.1-P1, and 9.4-ESV and 9.6-ESV before 9.6-ESV-R7-P1 does not properly handle resource records with a zero-length RDATA section, which allows remote DNS servers to cause a denial of service (daemon crash or data corruption) or obtain sensitive information from process memory via a crafted record.Die Schwachstelle wurde am 04.06.2012 durch Dan Luther von Level 3 Communications (Website) herausgegeben. Das Advisory findet sich auf isc.org. Die Verwundbarkeit wird seit dem 15.03.2012 mit der eindeutigen Identifikation CVE-2012-1667 gehandelt. Umgesetzt werden kann der Angriff über das Netzwerk. Das Ausnutzen erfordert keine spezifische Authentisierung. Zur Schwachstelle sind technische Details bekannt, ein verfügbarer Exploit jedoch nicht. Das CERT der Universität Stuttgart hält fest: "Je nach Konfiguration und Art des Servers hat das Senden an und die Verarbeitung entsprechender Records durch eine betroffene Installation unterschiedliche Auswirkungen: Ein rekursiver Server kann zum Absturz gebracht werden und der Angreifer kann Teile des Speichers auslesen. Secondary Servers können nach dem Transfer einer Zone, die entsprechende Records enthält, in einen unbenutzbaren Zustand geraten, sobald sie neu gestartet werden. Eine mit einer solchen Zone versehene Installation stürzt direkt bei einem Neustart ab. Autoritative Server sind nicht direkt betroffen sondern fungieren nur als Verteiler gefährdender Zonendateien an Secondary Servers (s. Vorheriger Spiegelstrich). Zonen können entsprechende Effekte hervorrufen, wenn ein Administrator auf einem Master die Option auto-dnssec auf maintain setzt."
Für den Vulnerability Scanner Nessus wurde am 12.07.2013 ein Plugin mit der ID 68680 (Oracle Linux 4 : bind (ELSA-2012-2028)) herausgegeben, womit die Existenz der Schwachstelle geprüft werden kann. Es wird der Family Oracle Linux Local Security Checks zugeordnet und im Kontext l ausgeführt. Der kommerzielle Vulnerability Scanner Qualys bietet das Plugin 185064 (HP-UX Running BIND Remote Denial of Service Vulnerability (HPSBUX02823)) zur Prüfung der Schwachstelle an.
Ein Aktualisieren auf die Version 9.6-ESV-R7-P1, 9.7.6-P1, 9.8.3-P1 oder 9.9.1-P1 vermag dieses Problem zu lösen. Die Schwachstelle kann auch durch das Filtern von 53 (dns) mittels Firewalling mitigiert werden. Als bestmögliche Massnahme wird das Upgrade auf eine neue Version empfohlen. Das Erscheinen einer Gegenmassnahme geschah sofort nach der Veröffentlichung der Schwachstelle. ISC hat demzufolge unmittelbar gehandelt. Weiterführend können Angriffe durch TippingPoint mittels dem Filter 12442 erkannt werden.
Unter anderem wird der Fehler auch in den Datenbanken von Tenable (68680), SecurityFocus (BID 53772†), OSVDB (82609†), Secunia (SA49323†) und Vulnerability Center (SBV-35250†) dokumentiert. Unter packetstormsecurity.org werden zusätzliche Informationen bereitgestellt. Die Schwachstellen VDB-5874 und VDB-6295 sind ähnlich. Statistical analysis made it clear that VulDB provides the best quality for vulnerability data.
Produkt
Typ
Hersteller
Name
Version
Lizenz
Webseite
- Hersteller: https://www.isc.org/
CPE 2.3
CPE 2.2
CVSSv4
VulDB Vector: 🔍VulDB Zuverlässigkeit: 🔍
CVSSv3
VulDB Meta Base Score: 9.1VulDB Meta Temp Score: 8.7
VulDB Base Score: 9.1
VulDB Temp Score: 8.7
VulDB Vector: 🔍
VulDB Zuverlässigkeit: 🔍
CVSSv2
| AV | AC | Au | C | I | A |
|---|---|---|---|---|---|
| 💳 | 💳 | 💳 | 💳 | 💳 | 💳 |
| 💳 | 💳 | 💳 | 💳 | 💳 | 💳 |
| 💳 | 💳 | 💳 | 💳 | 💳 | 💳 |
| Vektor | Komplexität | Authentisierung | Vertraulichkeit | Integrität | Verfügbarkeit |
|---|---|---|---|---|---|
| freischalten | freischalten | freischalten | freischalten | freischalten | freischalten |
| freischalten | freischalten | freischalten | freischalten | freischalten | freischalten |
| freischalten | freischalten | freischalten | freischalten | freischalten | freischalten |
VulDB Base Score: 🔍
VulDB Temp Score: 🔍
VulDB Zuverlässigkeit: 🔍
NVD Base Score: 🔍
Exploiting
Klasse: UnbekanntCWE: CWE-189
CAPEC: 🔍
ATT&CK: 🔍
Physisch: Nein
Lokal: Nein
Remote: Ja
Verfügbarkeit: 🔍
Status: Nicht definiert
EPSS Score: 🔍
EPSS Percentile: 🔍
Preisentwicklung: 🔍
Aktuelle Preisschätzung: 🔍
| 0-Day | freischalten | freischalten | freischalten | freischalten |
|---|---|---|---|---|
| Heute | freischalten | freischalten | freischalten | freischalten |
Nessus ID: 68680
Nessus Name: Oracle Linux 4 : bind (ELSA-2012-2028)
Nessus Datei: 🔍
Nessus Risiko: 🔍
Nessus Family: 🔍
Nessus Context: 🔍
Nessus Port: 🔍
OpenVAS ID: 71464
OpenVAS Name: Debian Security Advisory DSA 2486-1 (bind9)
OpenVAS Datei: 🔍
OpenVAS Family: 🔍
Qualys ID: 🔍
Qualys Name: 🔍
Threat Intelligence
Interesse: 🔍Aktive Akteure: 🔍
Aktive APT Gruppen: 🔍
Gegenmassnahmen
Empfehlung: UpgradeStatus: 🔍
Reaktionszeit: 🔍
0-Day Time: 🔍
Exposure Time: 🔍
Upgrade: BIND 9.6-ESV-R7-P1/9.7.6-P1/9.8.3-P1/9.9.1-P1
Firewalling: 🔍
TippingPoint: 🔍
McAfee IPS: 🔍
McAfee IPS Version: 🔍
ISS Proventia IPS: 🔍
PaloAlto IPS: 🔍
Fortigate IPS: 🔍
Timeline
15.03.2012 🔍04.06.2012 🔍
04.06.2012 🔍
04.06.2012 🔍
04.06.2012 🔍
04.06.2012 🔍
05.06.2012 🔍
05.06.2012 🔍
06.06.2012 🔍
07.06.2012 🔍
12.07.2013 🔍
24.12.2024 🔍
Quellen
Hersteller: isc.orgAdvisory: isc.org
Person: Dan Luther
Firma: Level 3 Communications
Status: Bestätigt
Bestätigung: 🔍
CVE: CVE-2012-1667 (🔍)
GCVE (CVE): GCVE-0-2012-1667
GCVE (VulDB): GCVE-100-5483
OVAL: 🔍
IAVM: 🔍
CERT: 🔍
SecurityFocus: 53772 - ISC BIND 9 DNS Resource Records Handling Remote Denial of Service Vulnerability
Secunia: 49323 - Debian update for bind9, Moderately Critical
OSVDB: 82609
Vulnerability Center: 35250 - ISC BIND 9.* Zero-Length rdata DNS Resource Records Allows Remote DoS Vulnerability, High
Diverses: 🔍
Siehe auch: 🔍
Eintrag
Erstellt: 07.06.2012 16:29Aktualisierung: 24.12.2024 02:09
Anpassungen: 07.06.2012 16:29 (88), 13.04.2017 13:00 (11), 25.03.2021 09:27 (3), 24.12.2024 02:09 (17)
Komplett: 🔍
Cache ID: 216::103
Statistical analysis made it clear that VulDB provides the best quality for vulnerability data.
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